197
von Magneten.
nig, daß der Magnet in Ansehung des Kar=Histoire
de
ten=Blats so geleget war, daß seine Achse demAcad, =
selben perpendicular war, oder, daß er mit der
733.
gemeinschaftlichen Section des Karten=Blats
pag 21.
und des Blechs parallel war; nur bey der erstern =
Stellung konte man vermuthen, daß die
Feilspäne sich nur etwas schwach zusammen
ziehen möchten.
Ein Magnet, der am Gewicht viermal mehr
anzuziehen pflegt, als er selbst wiegt, und der
in einer Entfernung von 20. Zollen noch sehr
deutlich gegen eine Magnet=Nadel würcket,
pfleget hingegen in einer Entfernung von 3.
Zoll, oder etwas darunter, gar nicht mehr zu
würcken, wenn man 3. gegossene Bleche, so
gegen einander gesetzt sind, dazwischen stellet.
Wenn der Magnet, den man unter das
Karten=Blat hält, worauf man die Feilspäne
gestreuet, anfängt solche zusammen zu treiben
und in eine andere Ordnung zu versetzen, so
bemercket man zwey leere Plätze, die an denjenigen ¬
Orten entstehen, welche über den beyden =
Polen des Magneten sind. Man bildet
sich gemeiniglich ein, es rührten diese leere
Plätze daher, weil die magnetische Materie,
welche in grösserer Menge aus den Polen des
Magneten heraus gienge, alsobald die Feilspäne =
von den ihr entgegen stehenden Orten fort
triebe, damit sie nachhero eben denjenigen
Weg nehmen möchten, den sie selbst nimmt,
welches sie inzwischen keineswegs verhindert,
daß sie nicht auch zu gleicher Zeit in dieselben
hin=