Full text : Dufay, Charles-François de Cisternai: Caroli de Cisternai du Fay Anmerckungen über verschiedene mit dem Magnet angestellete Versuche, welche er bey der Königl. Academie der Wissenschaften zu Paris in den gewöhnlichen Versammlungen ehemals öffentlich abgelesen, denen zugleich die in der Historie dieser Academie befindliche Einleitungen von dieser Materie, Wie auch des Herrn von Reaumur Versuche, womit er beweiset, daß der Stahl und das Eisen leichtlich magnetisch werden, wenn man sie gleich mit keinem Magnet bestrichen

von  dem  Eisen  und  Stahl.
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stehet  in  keinem  Verhältniß  oder  einiger  Gleich
heit  mit  der  Grösse  desselben.  Man  wird  hiervon =
  eine  Ursach  finden,  die  hinlängliches  Genügen =
  leisten  kan,  wenn  man  nur  darauf  mercket, ¬
  daß  diese  Kraft  allezeit  um  so  viel  stärcker
sey,  je  grösser  die  Quantität  der  durch  einerley
Ort  hineindringenden  und  dieselbe  herfürbringenden =
  Materie  ist.  Daher  kommt  es  nun
daß  verschiedene  Magneten,  nachdem  sie
eingefasset  worden  um  100.  ja  200  mal  stärcker =
  sind,  als  sie  vorher  waren.  Wir  wollen
einmal  2.  eiserne  Cylinder  nehmen,  die  von  einerley ¬
  Schwere  sind,  deren  einer  aber  viel  länger =
  ist  als  der  andere,  und  dabey  voraus  setzen
daß  in  dem  einen  sowol,  als  in  dem  andern  einerley =
  Quantität  der  magnetischen  Materie
hineindringe,  welches  alles  ist,  was  wir  zu  etwas =
  mehrern  Vortheil  des  grösseren  Cylinders =
  voraussetzen  können,  weil  er  eine  kleinere
Fläche  hat.  Wenn  nun  die  Materie,  welche
in  den  einen  und  den  andern  hinein  dringt,  und
aus  beyden  wieder  heraus  gehet,  sich  an  den
beyden  Enden,  welche  die  2.  Pole  vorstellen
erstlich  wieder  vereiniget  hat,  so  wird  gantz  gewiß ¬
  derjenige,  so  einen  kleinern  Diameter  hat,
stärcker  seyn  als  der  andere,  dessen  Durchmesser =
  grösser  ist,  nach  der  verkehrten  Proportion ¬
  der  Grund=Linien,  oder  Quatrate  der
Durchmesser,  weil  die  Quantität  der  Materie,
welche  durch  einen  jeden  Punct  des  einen  Cylinders =
  hindurch  gehen  wird,  mit  der  Quantität =
  der  Materie,  die  durch  einen  jeden  Punct
M
des

Memoir.
de
l'Acad.
1723.
pag.  144.
            
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