über einige Versuche mit dem Magnet. 175
ches Werckzeug, indem es Steine zertheilet, Memoir.
de
die härter sind als das Eisen, nicht magnetisch
l'Acad.
werde, wenigstens bey weiten nicht so starck,
1723.
als wenn das Eisen damit zertheilet wird. Die
pag. 143.
andere beruhet darauf, daß, wenn mit eben
denjenigen Werckzeugen, womit lange Zeit
nach einander, entweder Holtz, oder Kupffer,
oder Steine, sind gehauen worden, nur einer
halben Linie tief ein Stück Eisen zertheilet
wird, und man in dieser Absicht nur einen eintzigen =
Schlag auf dieseiben thut, so werden sie in
dem Augenblick sogleich acht bis zehenmal mehr
Kraft annehmen, als sie vorher nicht haben erlangen =
können. Dieser so gar merckliche
Überschuß rühret also keineswegs von dem
Widerstand des Eisens her, in welches man
eine kleine Oefnung gemacht hat, sondern von
der magnetischen Materie, die dasselbe zugleich
dargereichet.
Die Gestalt der stählernen Werckzeuge
trägt auch etwas mit bey zu der Vermehrung
der anziehenden Kraft, die sie bey der Zertheilung =
des Eisens annehmen. Ein Meisel, dessen =
Schärffe flach und breit ist, wird nicht so
starck magnetisch, als ein Grab=Stichel, dessen
Spitze wie ein Kegel gestaltet ist. Man kan
dieses wahrnehmen, wenn man die Würckungen =
verschiedener Werckzeuge gegen einander
vergleichet, ich habe aber auch deßfals eine
Probe gemacht, und zwar auf eine solche Art,
die am wenigsten zweifelhaft ist. Jch habe
nemlich die Schärffe eines Meisels umschmieden =