Volltext : Dufay, Charles-François de Cisternai: Caroli de Cisternai du Fay Anmerckungen über verschiedene mit dem Magnet angestellete Versuche, welche er bey der Königl. Academie der Wissenschaften zu Paris in den gewöhnlichen Versammlungen ehemals öffentlich abgelesen, denen zugleich die in der Historie dieser Academie befindliche Einleitungen von dieser Materie, Wie auch des Herrn von Reaumur Versuche, womit er beweiset, daß der Stahl und das Eisen leichtlich magnetisch werden, wenn man sie gleich mit keinem Magnet bestrichen

Memoir.
de
l'Acad.
1723
pag.  142.

174  Des  Hrn.  von  Reaumur  Erfahrungen,
mit  viel  Holtz  war  zerhauen  worden,  andere,
womit  man  Kupfer  zertheilet  hatte,  und  endlich =
  noch  andere,  mit  welchen  Steine,  die  noch
härter  sind,  als  das  Eisen,  waren  behauen  worden, =
  an  Eisen=Feile  gehalten.  Bey  allen  diesen =
  habe  ich  eine  anziehende  Kraft  wahrgenommen =
  die  aber  weit  schwächer  war  in  denjenigen
Werckzeugen,  womit  man  nur  Holtz  zerhauen,
als  in  denen,  womit  man  Kupfer  zertheilet  hatte. =
  Diese  Erfahrungen  enthalten  nichts,  das
den  andern  bereits  angeführten,  wie  auch  den
davon  ertheilten  Erklärungen,  entgegen
ist,  weil  wir  bereits  gesehen  haben,  daß  das  mit
dem  Hammer  geschlagene,  oder  zusammen  gepressete, =
  oder  sonst  auf  einige  andere  Art  gewaltsam =
  gedehnete  Eisen  oder  Stahl,  einen
gewissen  Grad  der  anziehenden  Kraft  annehme. ¬
  Man  könte  inzwischen  hieraus  schliessen
es  sey  also  gantz  unnütze,  daß  wir  behauptet
haben,  es  gienge  die  magnetische  Materie  aus
dem  zertheilten  Eisen  in  den  Meisel,  der  dasselbe =
  zertheilet,  da  doch  die  Meisel,  welche  das
Eisen  zertheilen,  nicht  stärcker  magnetisch  werden, =
  als  diejenigen,  womit  das  Holtz,  oder  auch
so  gar  das  Kupfer  zerhauen  wird,  sie  möͤgen  nun
gleich  mehr  gepresset  und  zusammen  gedrückt
werden,  oder  auch  in  einen  härtern  Cörper  würcken. =

Zwey  Anmerckungen  werden  diesen
Zweifel  leicht  heben,  und  zugleich  beweisen,  daß
die  Erklärung  dennoch  gewiß  und  gar  keinem
Zweifel  unterworffen  sey.
Die  erstere  bestehet  darinnen,  daß  ein  solches ¬

            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

powered by Goobi viewer