Memoir
de
l'Acad.
1723.
pag.140.
170 Des Hrn. von Reaumur Erfahrungen
sind, magnetisch werde. Wenn die Schläge
nur auf die eine Helfte der Breite des Stabgefallen ¬
sind, so wird auch nur die Helfte von
demjenigen Ende, das auf die andere Helfte
stößt, welche nicht ist geschlagen worden, magnetisch =
werden. Wenn man Achtung gegeben =
hat, daß die Schläge nur auf das Mitte
der Breite gefallen sind, dieselben auch einen
geraden Strich ausmachen, der nach der Länge
des Stabs fortlauft, so wird das äusserste Ende =
des Eisens weder auf der einen, noch auf der
andern Seite, wo es nicht ist gehämmert worden, ¬
magnetisch seyn, sondern nur an denjenigen
Orten, die dem gegenüber sind, auf welche
man nicht geschlagen hat, oder auch blos an
einem von diesen beyden Orten, niemals abein =
der Mitte.
Dieses stimmet vollkommen mit demjenigen
überein, was wir angeführet haben, als wir
diejenige Art, einem Drat die magnetische
Kraft wieder zu benehmen, erkläret, die durch
die allzugrosse Vermehrung der Anzahl der
Biegungen zuwege gebracht wird. Durch
die Vervielfältigung derselben treibet man die
magnetische Materie fort, die sich vorher in
dem Eisen befand, daß sie also nicht mehr nach
Jnihrem =
Gefallen darinnen circuliren kan.
dem man diesem Metall die Biegsamkeit benimmt, =
und dasselbe durch das zusammenschlagen =
härter macht, so treibet man seine magnetische =
Materie heraus. Will man einen Beweis =
hiervon haben, so lasse man den eisernen
Drat