168 Des Hrn. Reaumur Erfahrungen
Memoir, die Würckung herfür, die man von den Hammer=Schlägen =
wahrnimmt.
l'Acad.
Man darf nicht hoffen, daß man einen ei1723. =
sernen Drat durch das schlagen mit dem HamP.138 =
mer werde magnetisch machen; es zwingen
zwar diese Schläge in der That die magnetische =
Materie, daß sie zurück gehen muß, sie lassen ¬
ihr aber auch keinen bequemen Platz übrig,
wo sie sich aufhalten kan, indem alles, was sich
unter dem Hammer befindet, fast überein zusammen =
gedrückt ist. Mit dem Eisen, das nur
einige mal und nach einer gewissen Zahl gebogen =
wird, verhaͤlt es sich hingegen gantz anders
indem unter währenden Biegen gewisse Fäsergen =
nicht so sehr gedehnet werden, als andere
und daher schlaffer bleiben auch mehr Raum
übrig lassen. Jnzwischen hat man auch ein
Art, das Eisen mit Hammerschlägen magnetisch =
zu machen, wiewol nur sehr schwach: wäre =
dieses gar nicht möglich, so würde es einen
wichtigen Einwurf wider die Erklärung abgeben, =
deren wir uns bisher bedienet haben. Der
eiserne Drat kan nicht also magnetisch gemacht
werden, weil alle seine Fäsergen zu gleicher Zeit
zusammen gepreßt sind. Diese Ursache kan
aber keineswegs hindern, daß man nicht einen
breiten Stab Eisen durch das schlagen mit dem
Hämmer solte können magnetisch machen,
wenn man nur wol Achtung geben wird, dat
man dasselbe bloß in der Mitte, oder nach einem ¬
von seinen Enden zu, mit der schmalen
Seite des Hammers schlage; auf solche
Weise