Full text : Dufay, Charles-François de Cisternai: Caroli de Cisternai du Fay Anmerckungen über verschiedene mit dem Magnet angestellete Versuche, welche er bey der Königl. Academie der Wissenschaften zu Paris in den gewöhnlichen Versammlungen ehemals öffentlich abgelesen, denen zugleich die in der Historie dieser Academie befindliche Einleitungen von dieser Materie, Wie auch des Herrn von Reaumur Versuche, womit er beweiset, daß der Stahl und das Eisen leichtlich magnetisch werden, wenn man sie gleich mit keinem Magnet bestrichen

168  Des  Hrn.  Reaumur  Erfahrungen
Memoir,  die  Würckung  herfür,  die  man  von  den  Hammer=Schlägen =
  wahrnimmt.
l'Acad.
Man  darf  nicht  hoffen,  daß  man  einen  ei1723. =

sernen  Drat  durch  das  schlagen  mit  dem  HamP.138 =

mer  werde  magnetisch  machen;  es  zwingen
zwar  diese  Schläge  in  der  That  die  magnetische =
  Materie,  daß  sie  zurück  gehen  muß,  sie  lassen ¬
  ihr  aber  auch  keinen  bequemen  Platz  übrig,
wo  sie  sich  aufhalten  kan,  indem  alles,  was  sich
unter  dem  Hammer  befindet,  fast  überein  zusammen =
  gedrückt  ist.  Mit  dem  Eisen,  das  nur
einige  mal  und  nach  einer  gewissen  Zahl  gebogen =
  wird,  verhaͤlt  es  sich  hingegen  gantz  anders
indem  unter  währenden  Biegen  gewisse  Fäsergen =
  nicht  so  sehr  gedehnet  werden,  als  andere
und  daher  schlaffer  bleiben  auch  mehr  Raum
übrig  lassen.  Jnzwischen  hat  man  auch  ein
Art,  das  Eisen  mit  Hammerschlägen  magnetisch =
  zu  machen,  wiewol  nur  sehr  schwach:  wäre =
  dieses  gar  nicht  möglich,  so  würde  es  einen
wichtigen  Einwurf  wider  die  Erklärung  abgeben, =
  deren  wir  uns  bisher  bedienet  haben.  Der
eiserne  Drat  kan  nicht  also  magnetisch  gemacht
werden,  weil  alle  seine  Fäsergen  zu  gleicher  Zeit
zusammen  gepreßt  sind.  Diese  Ursache  kan
aber  keineswegs  hindern,  daß  man  nicht  einen
breiten  Stab  Eisen  durch  das  schlagen  mit  dem
Hämmer  solte  können  magnetisch  machen,
wenn  man  nur  wol  Achtung  geben  wird,  dat
man  dasselbe  bloß  in  der  Mitte,  oder  nach  einem ¬
  von  seinen  Enden  zu,  mit  der  schmalen
Seite  des  Hammers  schlage;  auf  solche
Weise
            
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