Volltext : Dufay, Charles-François de Cisternai: Caroli de Cisternai du Fay Anmerckungen über verschiedene mit dem Magnet angestellete Versuche, welche er bey der Königl. Academie der Wissenschaften zu Paris in den gewöhnlichen Versammlungen ehemals öffentlich abgelesen, denen zugleich die in der Historie dieser Academie befindliche Einleitungen von dieser Materie, Wie auch des Herrn von Reaumur Versuche, womit er beweiset, daß der Stahl und das Eisen leichtlich magnetisch werden, wenn man sie gleich mit keinem Magnet bestrichen

Memoir.
de
l'Acad.
1723.
P.  137.

166  Des  Hrn.  Reaumur  Erfahrungen
in  der  Mitte,  und  an  Orten,  die  nicht  gar  weit
davon  entfernet  waren,  haben  die  beyden  äussersten =
  Ende  keine  merckliche  anziehende  Kraft
erhalten;  wenn  ich  aber  den  Drat  ohngefehr
in  dem  dritten  oder  vierdten  Theil  desjenigen
Naums,  so  zwischen  der  Mitte  und  einem  jeglichen =
  Ende  ist,  hin  und  her  gebogen  habe,  so  ist
alsdann  sowol  das  eine,  als  das  andere  Ende
magnetisch  worden,  aber  viel  schwächer,  als
wenn  es  nur  auf  einer  Seite  allein  an  verschiedenen =
  Orten  wäre  hin  und  her  gebogen  worden; =
  ein  jedes  derselben  zog  nur  den  dritten
oder  vierdten  Theil  von  demjenigen  an,  was
eines  von  beyden  würde  gehalten  haben,  wenn
es  allein  mit  der  anziehenden  Kraft  wäre  versehen =
  gewesen.
Es  ist  gewiß,  daß,  wenn  man  das  Eisenzu
wiederholten  malen,  zwischen  einem  von  beyden =
  Enden  und  der  Mitte,  gebogen  hat,  nachhero =
  aber  dasselbe  erstlich  in  der  Mitte  bieget,
alsdann  der  Grad  der  Stärcke  vermindert
werde,  die  man  dem  nächsten  Ende  durch  die
erstern  Biegungen  zuwege  gebracht;  jedoch  habeich =
  nicht  allezeit  dergleichen  Verminderung
wahrgenommen,  und  es  ist  mir  auch  nicht  allemal =
  wie  bey  der  erstern  Erfahrung  ergangen,
daß  alle  Kraft  sich  von  einem  Ende  nach  dem
andern  zu  gewendet  hätte.
Wann  wenig  Umstände  erfordert  werden,
um  dem  Eisen  die  anziehende  Kraft  zuwege  zu
bringen,  so  bedarf  es  auch  weniger  Umstände,
wenn  es  dieselbe  wieder  verlieren  soll.
Wir
haben
            
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