Memoir.
de
l'Acad.
1723.
P. 137.
166 Des Hrn. Reaumur Erfahrungen
in der Mitte, und an Orten, die nicht gar weit
davon entfernet waren, haben die beyden äussersten =
Ende keine merckliche anziehende Kraft
erhalten; wenn ich aber den Drat ohngefehr
in dem dritten oder vierdten Theil desjenigen
Naums, so zwischen der Mitte und einem jeglichen =
Ende ist, hin und her gebogen habe, so ist
alsdann sowol das eine, als das andere Ende
magnetisch worden, aber viel schwächer, als
wenn es nur auf einer Seite allein an verschiedenen =
Orten wäre hin und her gebogen worden; =
ein jedes derselben zog nur den dritten
oder vierdten Theil von demjenigen an, was
eines von beyden würde gehalten haben, wenn
es allein mit der anziehenden Kraft wäre versehen =
gewesen.
Es ist gewiß, daß, wenn man das Eisenzu
wiederholten malen, zwischen einem von beyden =
Enden und der Mitte, gebogen hat, nachhero =
aber dasselbe erstlich in der Mitte bieget,
alsdann der Grad der Stärcke vermindert
werde, die man dem nächsten Ende durch die
erstern Biegungen zuwege gebracht; jedoch habeich =
nicht allezeit dergleichen Verminderung
wahrgenommen, und es ist mir auch nicht allemal =
wie bey der erstern Erfahrung ergangen,
daß alle Kraft sich von einem Ende nach dem
andern zu gewendet hätte.
Wann wenig Umstände erfordert werden,
um dem Eisen die anziehende Kraft zuwege zu
bringen, so bedarf es auch weniger Umstände,
wenn es dieselbe wieder verlieren soll.
Wir
haben