165
von dem Eisen und Stahl.
womit sie solche Härgen niedergedrückt erhal=Memoir.
de
ten kan; und diese sind ohne Zweifel von gleil'Acad. ¬
cher Natur mit dem Eisen, von welchen sie ei1723. =
p. 136.
nen Theil ausmachen, oder dessen zärteste Theile =
sie eigentlich sind, folglich haben sie eine elastische ¬
Eigenschaft, welche dahin gerichtet ist,
um ihnen solche Stellungen wieder annehmen
zu lassen, die von denjenigen unterschieden sind,
darein sie die magnetische Materie gesetzet
hat. Sobald sich die magnetische Materie
gegen das andere Ende des eisernen Drats einen =
Durchgang eröfnet hat, so kan solcher so
wol für diese, als auch für einen Theil derjenigen =
Materie, die durch das andere Ende hinein
gieng, zureichend seyn. In dem magnetisch
gemachten Eisen sind diejenigen Durchgänge,
so zuletzt sind eröfnet worden, allezeit die freyesten. ¬
Der Beweis davon, daß nemlich diese
Durchgänge sich nach und nach für der magnetischen =
Materie wieder zuschliessen, bestehet
darinnen, weil eine sehr deutliche anziehende
Kraft, oder, welches eben so viel ist, eine ziemlich =
starcke Circulation zuweilen noch eher als
innerhalb 24. Stunden, wieder zerstöret und
zu nichte gemacht wird, wie wir bereits oben
gemeldet haben.
Jch habe ferner auch sehen wollen, was sich
mit einem eisernen Drat ereignen würde, dem
man erstlich in der Mitte würde Gewalt anthun, ¬
und hernach in gleichen Entfernungen
von der Mitte an, so wol auf einer, als der andern ¬
Seite. Durch das hin und her biegen
in
8