von dem Eisen und Stahl.
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Finger dick, und bey nahe 2. und einen halben Memoir,
de
Schuh lang, erwählet. Nachdem ich solches
l'Acad.
in den Schraubstock gespannet, habe ich es zu
1723.
verschiedenen malen an einerley Ort hin und
pag. 133.
her gebogen, und endlich auch an demselben
Ort, der bey nahe 5. Zoll von dem einen Ende
des Drats entfernet war, abgebrochen. Durch
diese Zertheilung habe ich also 2. Stücke Drat
erhalten, eins ohngefehr 5. Zoll lang, und das
andere etwa von 2. Schuhen und einem Zoll.
Das eine so wol, als das andere von diesen
beyden Stücken, waren bey dem Bruch gantz
starck magnetisch worden wie sie denn auch von
einem sehr geschmeidigen Eisen waren. Die
beyden Ende eines jeden Stücks, so durch das
abbrechen entstanden waren, zogen auf einem
Ambos einen von denjenigen kleinen Nageln
in die Höhe, die man Zwecken nennet, jedoch
nur den kleinesten.
Das längere von diesen beyden Stücken
hatte ich bestimmt, meine Erfahrung weiter damit =
fortzusetzen; ich spannete es demnach, ohngefehr =
anderthalb Zoll oberhalb des magnetisch ¬
gemachten Endes, in den Schraubstock
und bog es nahe an diesem Ort verschiedene
mal hin und wieder, jedoch ohne es zu zerbrechen. ¬
Nachdemsich dasselbe aus dem Schraubstock =
wieder heraus genommen / so versuchte ich,
ob seine anziehende Kraft sey vermehret worden =
und es schien mir solches geschehen zu seyn.
Ich wiederholte diese Verrichtung nochmals
um mich desto gewisser von dieser Vermehrung
zu