Objekt : Egger, Augustinus: ¬Der christliche Vater in der modernen Welt

Die  Vaterpflichten.
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Segen  ruht,  den  christliches  Wohlthun  auf
den  irdischen  Besitz  herabzieht.
Die  sittliche  Erziehung  soll  nach
den  Begriffen  der  heutigen  Welt  das  Kind
zu  einem  guten  Menschen,  zu  einem  brauchbaren -
  Mitgliede  der  menschlichen  Gesellschaft
erziehen.  Ein  gewisses  Maß  sittlicher  Tugenden -
  ist  unentbehrlich  auch  für  die  irdische
Wohlfahrt.  Laster  und  Verbrechen  machen
den  Thäter  und  seine  Umgebung  unglücklich,
während  die  Tugend  Freude  und  Friede  erlangt -
  und  austeilt.  Schon  die  irdischen  Rücksichten -
  verlangen  somit,  daß  man  die  Kinder
zu  guten  Menschen  erziehe.  Aber  das  Christentum -
  hat  von  der  sittlichen  Erziehung  eine
wesentlich  höhere  Auffassung,  indem  es  das
sittliche  Leben  des  Menschen  mit  dem  göttlichen -
  Gesetze  und  der  ewigen  Bestimmung
des  Menschen  in  Zusammenhang  bringt.  Die
sittliche  Erziehung  im  christlichen  Sinne  des
Wortes  muß  darum  sich  stützen  auf
die  religiöse  Erziehung,  welche
das  Kind  zum  Glauben  und  zur  Gottesverehrung, -
  zur  Gottesfurcht  und  zum  Streben
nach  dem  Himmel  anleitet.  Ohne  religiöse
Grundlage  kann  die  Sittlichkeit  nicht  bestehen.
Wenn  man  Gott  und  den  Himmel  außer
ligtalsjerungsvorlage:
E
on
Max  Planck  Institute  for  Human  Developme
            
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