156 Des Hrn. von Reaumur Erfahrungen
Memoir, an, daß sie wieder vereiniget wurde, eine rechte
de
Richtung bekam, und in den Stand gesetze
l'Acad.
wurde, daß sie zur Herfürbringung eben die1723. ¬
ser Würckung das ihrige mit beytragen
pag. 130.
konte.
Wir haben aber nur allein den Wirbeln
der magnetischen Materie, welche in dem innersten ¬
des Eisens eingeschlossen sind, diese
Würckung in die stählernen Werckzeuge beygemessen, =
die das Eisen durchbohren oder zertheilen. =
Wir haben gesagt, daß die Gewalt die
man ihnen anthut, die Kraft wodurch sie zusammen =
gedruckt werden, dieselben endlich nöthige
andere Richtungen anzunehmen, und die bequemste =
und leichteste von denselben, die so zu
reden eine natürlichere Neigung darbietet
mitten durch den Stahl hindurch gehe, der
nicht so sehr ist zusammen gedruckt worden
wie das Eisen. Jndem ich diese Erklärung
also überlegte, so hat es mir gedeucht, daß
wenn dieselbe richtig wäre, so müsten wir noch
ein anderes Mittel haben, den Stahl magnetisch =
zu machen, ohne daß wir nöthig hätten ihn
mit dem Magnet zu streichen, oder das Eisen
damit zu zertheilen. Weil in derselben voraus =
gesetzet wird, daß das Eisen mit Wirbeln
von der magnetischen Materie erfüllet sey
welche können zusammen gedruckt und genöthiget =
werden andere Richtungen anzunehmen
wenn man sie in die Enge treibet, so folgel
hieraus, daß, wenn man den Wirbeln Gewalt
anthut,