von dem Eisen und Stahl.
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eben sowol, wie der Magnet, einen DunstKreis =
habe, aber nur von einem etwas kleinern =
Umfang. Fragt man mich nun, warum
das Eisen, bey dem grossen Uberfluß der magnetischen =
Materie, gleichwol nicht eben solche
Würckungen herfürbringe, wie der Magnet? so
antworte ich, es komme solches daher, weil
seine Pole nicht so genau bestimmet sind, wie
des Magneten seine. Vermittelst dieser Pole
erlanget eigentlich der Magnet seine Kraft und
durch dieselben gehet eigentlich der grösseste
Theil der Materie hindurch, die in demselben
circuliret; er kan zu der Zeit fast gar keine
Würckung gegen seinen Aequator haben, wenn
seine Pole ziemlich starcke Gewichte angezogen
haben und empor halten. Ein Magnet, dessen
Pole besser und genauer angezeiget sind, als
eines andern seine, wird auch mehrere Kraft
haben, ohnerachtet einerley Quantität der magnetischen =
Materie sowol in dem einen, als in
dem andern, circuliret. Wenn man sich demnach =
vorstellet, daß das Eisen, so zu reden, ein
verwirrter, oder in Unordnung gebrachter Magnet =
sey, eine Vereinigung einer sehr grossen
Anzahl von lauter kleinen Magneten, die einer
aus pulverisirten Magneten wiederum formirten =
Masse gleich kommt; mit einem Wort,
daß das Eisen überall Pole habe, die man nicht
bemercket, so wird man leicht begreiffen können,
daß, ohnerachtet um dieses Metall herum und
in seinem inneren Theil, eine grosse Circulation ¬
der magnetischen Materie vorgehet, dasselbe =
K 3
Memoir.
de
l'Acad.
1723.
ag. 125.