Volltext : Dufay, Charles-François de Cisternai: Caroli de Cisternai du Fay Anmerckungen über verschiedene mit dem Magnet angestellete Versuche, welche er bey der Königl. Academie der Wissenschaften zu Paris in den gewöhnlichen Versammlungen ehemals öffentlich abgelesen, denen zugleich die in der Historie dieser Academie befindliche Einleitungen von dieser Materie, Wie auch des Herrn von Reaumur Versuche, womit er beweiset, daß der Stahl und das Eisen leichtlich magnetisch werden, wenn man sie gleich mit keinem Magnet bestrichen

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von  dem  Eisen  und  Stahl.
ten  des  Magneten  nicht  deutlich  an  den  Tag
legen,  gleichwol  würcklich  mit  magnetischer
Materie  angefüllet  sey,  welche  darinnen  circuliret, =
  auch  vielleicht  auf  gewisse  Art  darinnen
verschlossen  ist;  ich  will  so  viel  sagen,  daß  sich
in  dem  inneren  Theil  alles  Eisens  würcklich
magnetische  Materie  befinde,  welche  daselbst
eine  grosse  Menge  von  verschiedenen  kleinen
Wirbeln  formirt,  deren  jeder  seine  eigene  und
besondere  Pole  hat,  und  daß  die  meisten  von
denjenigen  Wegen,  wodurch  diese  Materie  wieder =
  heraus  kommen  könte,  vielleicht  verschlossen =
  sind.
st  nun  dieser  bedingte  Lehr=Satz  eingeräumet =
  worden,  so  kan  man  mehr  als  zu  leicht  begreiffen, =
  wie  ein  stählernes  Werckzeug  magnetisch =
  werde,  wenn  es  durch  ein  Stück  Eisen  hinIn =
  dem  Augenblick,  da  der
durch  dringet.
Schlag  des  Hammers  auf  das  Werckzeug
fällt,  so  drücket  seine  Spitze  auf  die  Theile  des
Eisens,  trennet  sie  von  einander,  und  fähret  fort
die  zertrennten  Theile  noch  ferner  zu  drücken;
die  Wirbel,  welche  sich  in  dem  nunmehro  eröffneten =
  Durchgange  befanden,  sind  also  in
Unordnung  gebracht;  so  gar  auch  diejenigen,
welche  sich  zwischen  den  Theilen  des  Eisens
befanden,  die  nun  näher  sind  zusammen  gerücket =
  worden,  werden  so  dann  allzusehr  zusammen =
  gedruckt;  die  Materie  dieser  Wirbel  wird
demnach  gezwungen,  sich  nach  andern  Gegenden =
  hinzuwenden,  nemlich  nach  solchen,  wo  sie
weniger  Widerstand  findet,  und  durch  solche
Rich=Memon.


de
l'Acad.
1723.
pag.  121.
            
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