über einige Versuche mit dem Magnet 133
Ich habe an meinem Theil dasjenige Memoir.
ben.
de
Mittel ergriffen, welches mir das sicherste schien
l'Acad.
um mich hiervon am genauesten zu überzeugen,
1731.
und wenn ich erstlich durch eine Reihe von BeN. =
d09.
obachtungen werde in den Stand gesetzet seyn,
daß ich etwas gewisses in dieser Sache möchte
darstellen können, so will ich der Academie davon =
Nachricht ertheilen. Hier ist inzwischen
das Mittel, dessen ich mich bediene, und vorjetzo =
deßwegen anzeige, damit, wenn sich jemand
die Mühe geben wolte, eben dieselben BeobNachtungen =
anzustellen, er sie hernach desto leichIch =
ter mit den meinigen vergleichen könne.
stelle die mit einer Spiral=Feder versehene
Nadel, deren ich schon Erwehnung gethan habe, =
an einen solchen Ort, wo sie, so viel es nur
möglich seyn will für der Luft und aller Bewegung =
befreyet ist, und lege hernach einen guten
Magnet auf solche Art dagegen, daß die stählerne =
Kugel bey nahe gegen das Mittel der beyden =
Einfassungen über stehet, und zwar in einer
solchen Entfernung, daß gedachter Magnet, indem =
er auf einen gewissen Punct die Kraft der
Feder überwieget, die Nadel auf 12. oder 15.
Grad anziehen kan; in dieser Beschaffenheit
befestige ich den Magnet, und beobachte von
Zeit zu Zeit, auf was für einen Grad die Spitze =
der Nadel zeige, woraus ich recht genau erkennen =
kan, ob einige Veränderung in Ansehung
der Kraft des Magneten sich ereigne.
Um mehrerer Richtigkeit willen, mache ich
diejenige Spitze, daran die stählerne Kugel
hängt,
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