Full text : Dufay, Charles-François de Cisternai: Caroli de Cisternai du Fay Anmerckungen über verschiedene mit dem Magnet angestellete Versuche, welche er bey der Königl. Academie der Wissenschaften zu Paris in den gewöhnlichen Versammlungen ehemals öffentlich abgelesen, denen zugleich die in der Historie dieser Academie befindliche Einleitungen von dieser Materie, Wie auch des Herrn von Reaumur Versuche, womit er beweiset, daß der Stahl und das Eisen leichtlich magnetisch werden, wenn man sie gleich mit keinem Magnet bestrichen

über  einige  Versuche  mit  dem  Magnet  133
Ich  habe  an  meinem  Theil  dasjenige  Memoir.
ben.
de
Mittel  ergriffen,  welches  mir  das  sicherste  schien
l'Acad.
um  mich  hiervon  am  genauesten  zu  überzeugen,
1731.
und  wenn  ich  erstlich  durch  eine  Reihe  von  BeN. =
  d09.
obachtungen  werde  in  den  Stand  gesetzet  seyn,
daß  ich  etwas  gewisses  in  dieser  Sache  möchte
darstellen  können,  so  will  ich  der  Academie  davon =
  Nachricht  ertheilen.  Hier  ist  inzwischen
das  Mittel,  dessen  ich  mich  bediene,  und  vorjetzo =
  deßwegen  anzeige,  damit,  wenn  sich  jemand
die  Mühe  geben  wolte,  eben  dieselben  BeobNachtungen =
  anzustellen,  er  sie  hernach  desto  leichIch =

ter  mit  den  meinigen  vergleichen  könne.
stelle  die  mit  einer  Spiral=Feder  versehene
Nadel,  deren  ich  schon  Erwehnung  gethan  habe, =
  an  einen  solchen  Ort,  wo  sie,  so  viel  es  nur
möglich  seyn  will  für  der  Luft  und  aller  Bewegung =
  befreyet  ist,  und  lege  hernach  einen  guten
Magnet  auf  solche  Art  dagegen,  daß  die  stählerne =
  Kugel  bey  nahe  gegen  das  Mittel  der  beyden =
  Einfassungen  über  stehet,  und  zwar  in  einer
solchen  Entfernung,  daß  gedachter  Magnet,  indem =
  er  auf  einen  gewissen  Punct  die  Kraft  der
Feder  überwieget,  die  Nadel  auf  12.  oder  15.
Grad  anziehen  kan;  in  dieser  Beschaffenheit
befestige  ich  den  Magnet,  und  beobachte  von
Zeit  zu  Zeit,  auf  was  für  einen  Grad  die  Spitze =
  der  Nadel  zeige,  woraus  ich  recht  genau  erkennen =
  kan,  ob  einige  Veränderung  in  Ansehung
der  Kraft  des  Magneten  sich  ereigne.
Um  mehrerer  Richtigkeit  willen,  mache  ich
diejenige  Spitze,  daran  die  stählerne  Kugel
hängt,
3
            
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