Memoir.
de
l'Acad.
1731.
p.606.
128 III. Abtheilung der Anmerckungen
ihre beyde Pole nach einänder an diestählerne
Kugel zu halten, und wurde in nicht geringe
Verwunderung gesetzet, wenn ich gantz deutlich =
bemerckte, ohne daß mir der geringste Zweifel ¬
übrig blieb, daß die Spitze A. welche allezeit =
das meiste Gewicht angezogen, nicht immerzu ¬
die stählerne Kugel in der weitesten Entfernung =
an sich zog; dieses veränderte sich hingegen =
allezeit, so offt ich die Pole der Platte
veränderte, und der Pol des Ausgangs, das ist
derjenige, so sich gegen Norden richtet, zog allezeit =
die Kugel in der weitesten Entfernungar
sich.
Wäre mir eben dieses also begegnet, wenn
ich mich anderer stählernen Platten bedienet
hätte, so würde man hieraus einige Muthmassungen =
haben herleiten können, die sich auf die
Richtung des Stroms der magnetischen Materie =
beziehen möchten: Da es sich aber hernach =
befand, daß eine andere Platte, mit welcherich =
einen Versuch machte, und die von eben
solcher Gestalt war, wie die erstere, eben dergleichen =
Gewicht, bis auf etwas sehr weniges
an einer jeglichen Spitze in die Höhe zog, wenn
ich ihnen gleich allerhand Richtungen gab, und
auch zugleich bey verschiedenen Wiederholungen =
allerhand Veränderungen damit vornahm,
als ich auch hernach die beyden Spitzen dieser
Platte allmählig an die stählerne Kugel der mit
einer Spiral=Feder versehenen Nadel brachte,
so zeigte es sich, daß diejenige, so sich jeden Süden =
zu wendete, oder der Pol des Eingangs,
allezeit