übereinige Versuche mit dem Magnet. 127
Spitze B. aber zog 7. Quenten und 6. Gran.
Dieses Experiment wurde noch 3. mal wiederholet, =
und allezeit mit gleichen Ausgang, das
ist, daß die Spitze A. allezeit mehr am Gewichte =
zog, als die andere. Ich veränderte hernach
bey fünfmaligen verschiedenen Wiederholungen =
die Pole der Platte, und bemerckte nur eine
gantz geringe Veränderung in Ansehung der
Kraft der Pole, das Verhältniß blieb aber allezeit =
bey nahe einerley, und die Spitze A. erlangte =
jedesmal eine grössere Kraft, sie mochte sich
nun gleich nach Norden, oder nach Süden zu
wenden; hieraus folget, daß weder die Nähe
des Nord=Pols von dem Erdboden, noch auch
der Eingang, oder der Ausgang der magnetischen ¬
Materie, den Vorzug der Kraft in einer
von den beyden Spitzen der stählernen Platte
zuwege gebracht habe: Es muß also dieser Unterschied =
von der Einrichtung der innern Theile =
der Platte herrühren, nach welcher die eine
Spitze eine grössere Neigung, zur Annehmung
der magnetischen Kraft, gehabt hat, als die
andere.
Weil mein Zweck, den ich mir bey diesem
Experiment vorgesetzet hatte, besonderes dahin
gerichtet war, die Kraft, welche die Pole der
Platte zum anziehen eines Gewichts hatten,
mit derjenigen zu vergleichen, vermittelst welcher =
sie die vorgedachte stählerne Kugel von ferne =
an sich zogen, so pflegte ich jedesmal, so oft
ich die Pole der Platte verändert, oder wenn
ich sie nach einerley Seite zu bestrichen hatte,
ihre
Memois.
de
l'Acad.
1731.
128.605.