Memoir,
de
l'Acad.
1731.
rdog
124 III. Abtheilung der Anmerckungen
Der andere in eben der Entfernung
2.
2
20
auf
Jnnerhalb 2 Zoll zog der Pol des
Eingangs an auf = = = 14. 50.
Der andere auf = = = = 12. 20.
In einer Entfernung von 1. Zoll 11. Linien
und 1. Viertheil zog der Pol des Eingangs
die Nadel so weit an, daß die an der Kugel befindliche =
Spitze von Wachs die Einfassung
des Magneten berührete, da hingegen der Pol
des Ausgangs in eben der Entfernung dieselbe
nur bis auf 17. Grad anzog, man auch denselben =
bis auf 1. Zoll 10. Linien und eine halbe
daran halten muste, ehe er die Nadel bis au
vorgedachten Punct anzog. Jch habe eben
diese Experimente 5. mal nach einander, und
zwar zu verschiedenen Zeiten, gemacht, und nur
eine Veränderung von einigen wenigen Minuten =
dabey wahrgenommen; solchemnach
bleibet es also gantz gewiß, daß bey diesem
Magnet der Pol, so sich gegen Süden zukehret,
das ist, der Pol des Eingangs, oder der nordliche ¬
Pol, eine stärckere anziehende Kraft habe,
als der andere.
Als ich ferner versucht habe mit der Wage
zu erforschen, welcher von den beyden Polen
eben dieses Magneten die stärckste Kraft habe,
so hat es mir ebenfals geschienen, als ob eben
dieser Pol mehr Gewicht anziehe, als der andere; ¬
es funden sich aber so viele Veränderungen =
bey den Experimenten, daß ich daher den
Umstand nicht als eine vollkommen ausgemachte =