Volltext : Dufay, Charles-François de Cisternai: Caroli de Cisternai du Fay Anmerckungen über verschiedene mit dem Magnet angestellete Versuche, welche er bey der Königl. Academie der Wissenschaften zu Paris in den gewöhnlichen Versammlungen ehemals öffentlich abgelesen, denen zugleich die in der Historie dieser Academie befindliche Einleitungen von dieser Materie, Wie auch des Herrn von Reaumur Versuche, womit er beweiset, daß der Stahl und das Eisen leichtlich magnetisch werden, wenn man sie gleich mit keinem Magnet bestrichen

Memoir,
de
l'Acad.
1731.
rdog

124  III.  Abtheilung  der  Anmerckungen
Der  andere  in  eben  der  Entfernung
2.
2
20
auf
Jnnerhalb  2  Zoll  zog  der  Pol  des
Eingangs  an  auf  =  =  =  14.  50.
Der  andere  auf  =  =  =  =  12.  20.
In  einer  Entfernung  von  1.  Zoll  11.  Linien
und  1.  Viertheil  zog  der  Pol  des  Eingangs
die  Nadel  so  weit  an,  daß  die  an  der  Kugel  befindliche =
  Spitze  von  Wachs  die  Einfassung
des  Magneten  berührete,  da  hingegen  der  Pol
des  Ausgangs  in  eben  der  Entfernung  dieselbe
nur  bis  auf  17.  Grad  anzog,  man  auch  denselben =
  bis  auf  1.  Zoll  10.  Linien  und  eine  halbe
daran  halten  muste,  ehe  er  die  Nadel  bis  au
vorgedachten  Punct  anzog.  Jch  habe  eben
diese  Experimente  5.  mal  nach  einander,  und
zwar  zu  verschiedenen  Zeiten,  gemacht,  und  nur
eine  Veränderung  von  einigen  wenigen  Minuten =
  dabey  wahrgenommen;  solchemnach
bleibet  es  also  gantz  gewiß,  daß  bey  diesem
Magnet  der  Pol,  so  sich  gegen  Süden  zukehret,
das  ist,  der  Pol  des  Eingangs,  oder  der  nordliche ¬
  Pol,  eine  stärckere  anziehende  Kraft  habe,
als  der  andere.
Als  ich  ferner  versucht  habe  mit  der  Wage
zu  erforschen,  welcher  von  den  beyden  Polen
eben  dieses  Magneten  die  stärckste  Kraft  habe,
so  hat  es  mir  ebenfals  geschienen,  als  ob  eben
dieser  Pol  mehr  Gewicht  anziehe,  als  der  andere; ¬
  es  funden  sich  aber  so  viele  Veränderungen =
  bey  den  Experimenten,  daß  ich  daher  den
Umstand  nicht  als  eine  vollkommen  ausgemachte =

            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

powered by Goobi viewer