über einige Versuche mit dem Magnet. 119
es kan sodann die Magnet=Nadel doch nur Memoir,
de
sehr wenig gegen den Mittel=Punct des Wirl'Acad. =
bels fortrücken, folglich fängt sie wieder an
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langsam zu gehen, wie sie im Anfang gethan
hat. Diese Ungleichheit ist viel weniger zu
bemercken, wenn man sich der kleinen MagnetNadel =
bedienet, weil alsdenn gleichsam die
Handhabe des Hebels kürtzer ist; und bey
einer Nadel, die nur einen oder anderthalb Zoll
lang ist, wird man gar nicht das geringste davon ¬
gewahr, welches auch an sich so deutlich ist,
daß es keiner weitläuftigern Erklärung bedarf. ¬
end
Weil ich aber gleichwohl schlechterdings
vermittelst eines entscheidenden Experiments
die Stärcke von beyden Polen eines Magneten =
erforschen wolte, so ließ ich mir eine Nadel
von Kupfer verfertigen, die 6. Zoll lang und
gantz glatt war; an der einen Spitze dersel= p. 600.
nad
ben befand sich eine stählerne Kugel von 2.
Linien im Durchschnitt, und an der andern
eine küpfferne Kugel von gleicher Schwere.
Diese Nadel, wie man selbst leicht erachten
wird, strebte nach keiner besondern Richtung;
weil ich auch recht gewiß versichert seyn wolte,
daß sie nicht die allergeringste magnetische
Kraft zu erlangen vermögend sey, so hieng ich
sie deswegen vermittelst der stählernen Kugel
an eine jede von den beyden Einfassungen eines
sehr guten Magneten; sie blieb nach und nach
verschiedene Stunden an einer so wohl, als an
der andern hangen, und nachdem ich sie jedesma =
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