fullscreen : Dufay, Charles-François de Cisternai: Caroli de Cisternai du Fay Anmerckungen über verschiedene mit dem Magnet angestellete Versuche, welche er bey der Königl. Academie der Wissenschaften zu Paris in den gewöhnlichen Versammlungen ehemals öffentlich abgelesen, denen zugleich die in der Historie dieser Academie befindliche Einleitungen von dieser Materie, Wie auch des Herrn von Reaumur Versuche, womit er beweiset, daß der Stahl und das Eisen leichtlich magnetisch werden, wenn man sie gleich mit keinem Magnet bestrichen

Memoir.
de
l'Acad.
1731.
pag.  593.

110  III.  Abtheilung  der  Anmerckungen
bis  sich  sein  Durchschnitt  auf  der  Abweichungs=Linie =
  befunden;  ich  wurde  aber  in
nicht  geringe  Verwunderung  gesetzet,  als  ich
sahe,  daß  sie  nicht  alle  genau  in  einerley  Richtung =
  stehen  blieben,  das  ist,  daß  sie  nicht  all
einerley  Abweichung  hatten,  und  dieser  Unterschied =
  kam  von  ihrer  verschiedenen  Gestal
her.  Um  mich  aber  inzwischen  in  keine  weiläuftige =
  Beschreibung  derjenigen  MagnetNadeln ¬
  einzulassen,  die  mich  veranlasset  haben
ungewisse  und  zweifelhafte  Experimente  zu  machen, =
  will  ich  nur  so  viel  melden,  daß  diejenigen
die  mir  die  besten  Dienste  geleistet,  deren  Abweichung =
  allezeit  überein  geblieben,  und  die  ich
folglich  allein  beybehalten  habe,  zwey  gantz  gerade, =
  glatte  und  gleichförmige  Spitzen  gehabt. =
  Von  dieser  Art  habe  ich  nun  gemeiniglich =
  2  Nadeln  magnetisch  gemacht,  eine
von  6.  und  die  andere  von  4.  Zollen,  hernach
habe  ich  sie  auf  die  Spitzen  der  halben  Cireul
gestellet,  und  ein  in  einen  höltzernen  Circul  eingefassetes =
  Glas  darüber  gelegt,  um  die  Nadeln
vor  aller  Bewegung  von  der  Luft  zu  verwah
ren.
Ich  hatte  über  dieses  noch  eine  besondere
Vorsicht  gebrauchet,  um  auf  das  allergenaueste =
  den  eigentlichen  Zwischenraum  zu  erfahren, =
  innerhalb  welchen  ich  die  Magneten  nahe
an  die  Nadeln  bringen  würde;  zu  dem  Ende
hatte  ich  auf  der  Tafel  eine  Linie  gezogen,  welhe =

            
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