Memoir.
de
l'Acad.
731.
pag. 592.
108 III. Abtheilung der Anmerckungen
Vorhaben so nöthig sind, daß meine Gedult
auf viel härtere Proben ist gestellet worden,
weil ich mir dieselben anfänglich nicht alle
voraus vorgestellet hatte.
Man wird leicht begreiffen, daß ich zu der
Zeit, wenn ich mich eben dieser Machine habe
bedienen wollen, um die Kraft von den Polen
verschiedener Magneten abzumessen, nothwendig =
meine Zuflucht zu verschiedenen Mittelt
habe nehmen müssen, nach dem Unterschied
der Gestalt, oder der Grösse solcher Magneten; ¬
ohnerachtet ich aber gleich alle Vorsich
gebraucht habe, so sind mir dennoch unendliche
Schwierigkeiten fürgekommen, wenn ich mich
von der Gewißheit der Experimenten habe
versichern wollen, indem ich sie mehrmals wiederholet. ¬
Die stählerne Kugel berührte die
Einfassungen des Magneten gantz leicht, und
nachdem die Kraft in der Spitze der Einfassung, =
die sie berührete, stärcker oder schwächer
war, so hieng sie sich auch daselbst stärcker oder
schwächer an. Mit einem Wort, ich habe
durch diesen Weg von der Kraft der Pole des
Magneten nichts genau bestimmen können
ausgenommen bey einigen derselben, wo der
eine Pol den andern dergestalt übertraf, daß
der Unterschied davon, dieser Veränderungen
ohngeachtet, dennoch gantz mercklich war; es
haben sich aber sehr wenige Magneten von solcher =
Beschaffenheit gefunden, und diese Machine, =
welche mir anfänglich so viele Richtigkeit ¬
zu versprechen schiene, habe ich hernach
blos