über einige Versuche mit dem Magnet 97
also die Art einen künstlichen Magnet so gut Memoir.
de
und starck, als es nur immer möglich seyn will,
l'Acad.
zu verfertigen, die ich meines Orts für die be1730. =
ste halte.
ag 222.
Es ist auch sonst noch etwas zu beobachten in
Ansehung der Wahl der Materie, die am besten
kan magnetisch werden, und habe ich über diesen =
Punct einige Anmerckungen gemacht, als
ich meine erstere Abhandlung ausgearbeitet:
Denn die darinnen angeführte Experimente
giengen mit einer stählernen Platte bey weiten
nicht so vollkommen von statten, und noch weniger =
mit gehärtetem Stahl, weil in diesen beyden
Sorten die kleinen Härgen nicht so biegsam,
noch so leicht niederzudrücken sind, als in dem
gemeinen Eisen, mithin kan also das blosse umkehren =
der stählernen Platte, oder leichte
Schläge, so auf eines von ihren beyden äussersten ¬
Enden geschehen, nur eine sehr kleine
Anzahl derselben niederwerffen, hingegen muß
aber auch aus dieser Schwierigkeit folgen, daß,
wenn die kleinen Härgen einmal nach einer
gewissen Seite hin sich niedergelegt haben, das
ist, wenn der Stahl magnetisch gemacht ist,
derselbe alsdenn seine Kraft weit schwerer und
langsamer verlieren müsse, welches uns auch
die Erfahrung in der That beweiset.
Weil die Meynungen der Schriftsteller
über den Punct gar sehr verschieden sind, was
sich eigentlich am besten magnetisch machen
lasse, das Eisen, der ordentliche, oder der gehärtete ¬
Stahl, so habe ich durch genaue Experimente =