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man die verschiedenen Theile desselben, in ihrem
ganzen Detail gefaßt hat? Jch antworte: das
geht nur bey Materien an, die uns sehr geläufig
sind, oder die uns doch geläufig zu werden gestimmt =
sind, und zwar durch ihre Beziehung auf
Gegenstände, die wir näher kennen. Nur in diesem =
einzigen Fall kann das Phänomen, welches
ich im Sinn habe, bemerkt werden. Jn einem
jeden andern Fall stottert man entweder; weil da
die Jdeen nur sehr schwach verknüpft sind, und weil
sie sich eben deswegen nur langsam aufwecken;
oder man schwazt auch unzusammenhangend, welches =
ein Effekt der Unwissenheit ist.
S. 72. Wenn man sich, durch Ausübung der
vorhergehenden oder andrer Operationen, bestimmte
Ideen gebildet hat, und wenn man die Beziehungen ¬
derselben kennt: so ist das Bewußtseyn
davon diejenige Operation, die man das Begreifen ¬
nennt. Folglich ist, zum glücklichen Begreifen, ¬
das eine wesentliche Bedingung, daß man
sich allemal die Dinge unter denen Ideen vorstellt,
die ihnen eigenthümlich zukommen.
§. 73. Diese Analysen helfen uns zu einer bestimmtern =
Jdee vom Verstand, als man sich gemeiniglich =
davon zu machen pflegt. Man sieht ihn für
ein von unsern Kenntnissen verschiedenes Vermögen, =
und für den Ort an, wo sie sich alle vereinigen. =
„Jch glaube hingegen, daß man, wenn man
deutlich von der Sache reden will, sagen müsse,
der Verstand sey weiter nichts, als die Versammlung ¬
oder die Kombination der Seelenoperationen;