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lichen Erfolg anwendbar ist, ist dieses, daß wir
in alle unsre Meditationen Klarheit, Bestimmtheit =
und Ordnung bringen. Klarheit; denn je
klärer die Zeichen sind, desto mehr sind wir uns
der Jdeen, die sie bezeichnen, bewußt, und desto
weniger können sie uns folglich entwischen. Bestimmtheit; =
damit sich die weniger getheilte Aufmerksamkeit =
mit geringerer Anstrengung anheften
möge. Endlich Ordnung; damit eine erste, bekanntere, ¬
geläufigere Idee unsre Aufmerksamkeit
auf die folgende Jdee vorbereiten möge.
§. 53. Der Fall ereignet sich nie, daß ein
Mensch bey allen Materien sein Gedächtniß, seine
Einbildungskraft und seine Reflexion auf eine gleiche =
Art üben sollte. Der Grund liegt darinnen,
daß diese Operationen von der Aufmerksamkeit, als
von ihrer Ursache abhangen, und daß die Aufmerksamkeit =
sich mit einem Gegenstand nur im Verhältniß
seiner Beziehung auf unser Temperament und auf
dasjenige, was uns nahe angeht, beschäftigen
kann. Man sieht hieraus ein, warum diejenigen,
die allgemeine Gelehrte seyn wollen, Gefahr laufen, ¬
in vielen Fällen nicht gut fortzukommen. Es
giebt zwo Gattungen von Talenten. Die eine
Art erlangt man nur durch eine gewaltsame Anstrengung ¬
der Organen: die zwote ist eine Folge
einer glücklichen Disposition, und einer großen
Leichtigkeit zur Entwickelung derselben.
Diese
leztere Gattung, die der Natur mehr zugehört, ist
lebhafter, thätiger, und ihre Wirkungen sind vorzüglicher. =
Jene hingegen fühlt die Anstrengung
und die Arbeit, und sie erhebt sich nie über das Mittelmäßige. =