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als wenn man sich mit Gegenständen beschäftiget,
die die Aufmerksamkeit sehr üben, und eine größere
Anzahl von Zeichen und von Jdeen mit einander
verbinden. Davon hängt alles ab. Und hieraus
erhellet auch, um dieses im Vorbeygehn anzumerken, =
daß die Gewohnheit, Kinder in ihren ersten
Jahren mit der Erlernung solcher Dinge zu beschäftigen, =
die sie nicht begreifen, und woran sie kein
Jnteresse finden können, zu Entwickelung ihrer
Talente sehr wenig nüzt. Denn dadurch wird
keine Verknüpfung der Jdeen veranstaltet; oder,
wenn es auch geschieht: so ist dieser Zusammenhang =
doch so schwach, daß sie ihn nicht behalten
können.
§. 51. Mittelst der Reflexion lernen wir die
Fähigkeiten der Seele kennen. Wir haben gezeigt,
daß die Seele, so lang man die Aufmerksamkeit nicht
auf sich selbst richtet, allem, was sie umgiebt,
unterworfen ist, und daß sie in diesem Zustand
nichts, ohne eine fremde Kraft, besizt. Ist man
aber Herr über seine Aufmerksamkeit, und kann
man sie einmal, nach seinem Willen lenken: so
macht die Seele, aus eigner Kraft, Anordnungen;
sie bildet Ideen, die sie nur sich allein zu verdanken ¬
hat und sie bereichert sich, aus ihren eignen
Fonds.
Der Effekt dieser Operation ist um so viel beträchtlicher, =
da wir durch sie über unsre Perzeptionen ¬
ohngefähr eben so gebieten, als wenn
wir die Kraft hätten, sie hervorzubringen, oder
sie zu vernichten. Wenn ich eine von den Perzeptionen, =
die ich eben habe, aushebe: so wird das