Volltext : Condillac, Etienne Bonnot: Versuch über den Ursprung der menschlichen Erkenntnis

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nigen  Eigenschaften,  die  einen  richtigen,  geordneten ¬
  und  methodischen  Verstand  ausmachen.  Die
andern  hingegen,  die  sich  wieder  der  andern  Extremität ¬
  nähern,  verlieren  in  eben  dem  Verhältniß =
  die  Qualitäten,  die  zum  Vergnügen
das  ihrige  beytragen.  Jene  schreiben  mit  mehr
Grazie;  diese  mit  mehr  Zusammenhang  und  Tiefsinn. =

Hieraus  sieht  man  nicht  nur  ein,  wie  die  Leich
tigkeit  der  Jdeenverknüpfung  die  Einbildungskraftdas =
  Betrachten  und  das  Gedächtniß  erzeugt:  sondern =
  man  erkennt  auch,  wie  sie  das  wahre  Prinzipium =
  von  der  Vollkommenheit  oder  Unvollkommenheit =
  dieser  Operationen  ist.
Viertes  Kapitel.
Der  Gebrauch  der  Zeichen  ist  der  wahre  Grund
von  der  Entwickelung  der  Einbildungskraft,
des  Betrachtens  und  des
Gedächtnisses.
Will  man  die  Eigenschaften  der  Einbildungskraft, =
  des  Betrachtens  und  des  Gedächtnisses  von
Grund  aus  entwickeln:  so  muß  man  untersuchen,
welche  Beyhülfe  diese  Operationen  vom  Gebrauch
der  Zeichen  erhalten.
§.  35.  Jch  unterscheide  drey  Gattungen  von
Zeichen.  1)  Die  zufälligen  Zeichen,  oder  die
Gegenstände,  die  einige  besondere  Umstände  mit
einigen  von  unsern  Ideen  verknüpft  haben,  so  daß
sie  nun  diese  Jdeen  aufwecken  können.  2)  Die
            
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