Volltext : Condillac, Etienne Bonnot: Versuch über den Ursprung der menschlichen Erkenntnis

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ein  ausführlicheres  Detail  erfordert,  zu  erörtern,
weitläuftiger  handeln  müssen.
§.  28.  Keinen  andern  Grund  kann  die  Verknüpfung =
  mehrerer  Ideen  haben,  als  die  Aufmerksamkeit, ¬
  die  wir  ihnen  widmeten,  wie  sie  sich  uns
zusammen  darstelleten.  Da  nun  die  Dinge  unsre
Aufmerksamkeit  nur  durch  ihre  Beziehung  auf  unser
Temperament,  unsre  Leidenschaften,  unsern  Zustand, =
  oder  kurz,  auf  unsere  Bedürfnisse,  auf
sich  ziehn:  so  folgt  daraus,  daß  die  Aufmerksamkeit =
  auf  einmal  die  Ideen  von  Bedürfniß,  und
von  den  Dingen,  die  auf  dasselbe  Beziehung  haben, =
  und  die  die  Aufmerksamkeit  verbindet,  in
sich  schließt.
§.  29.  Alle  unsre  Bedürfnisse  hängen  aneinander, ¬
  und  man  könnte  die  Perzeptionen  derselben, =
  als  eine  Folge  der  Grundideen  ansehn,  worauf ¬
  man  alles,  was  einen  Theil  unsrer  Erkenntniß =
  ausmacht,  zurückführen  könnte.  Bey  einem
jeden  Theil  unsrer  Erkenntniß  würden  neue  Jdeenreihen =
  zum  Vorschein  kommen,  die  eine  Art  Ketten =
  ausmachen  würden,  deren  Stärke  ganz  allein
in  der  Analogie  der  Zeichen,  in  der  Ordnung  der
Perzeptionen  und  in  der  Verbindung  liegen  müßte,
die  die  Umstände  gebildet  haben,  die  oft  die  allerverschiedensten ¬
  Jdeen  zusammengesellen.  An  einem =
  Bedürfniß  hängt  die  Jdee  des  Dings,  wodurch =
  das  Bedürfniß  befriedigt  werden  kann;  an
dieser  Idee  ist  die  Idee  des  Orts  angeknüpft,  worinnen ¬
  sich  das  Ding  befindet;  mit  dieser  Jdee  ist
die  Idee  der  Personen  vergesellschaft,  die  man
daselbst  gesehn;  und  mit  dieser  lezten  Jdee  sind  wie=
            
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