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die wir haben können, festsezen, und ich will eine
jede nach der Reihe untersuchen.
§. 21. Die Jdeen von der Ausdehnung lassen
sich am leichtesten wieder aufwecken; und das deswegen, ¬
weil die Sensationen, wodurch wir sie
erhalten, so beschaffen sind, daß wir uns, so
lang wir wachen, unmöglich von ihnen losreißen
können. Der Geschmack und der Geruch kann
zuweilen auch nicht gerührt werden; wir können
auch Töne nicht hören, und auch gar keine Farbe
sehen; aber die Perzeptionen des Gefühls kann
uns nur der Schlaf allein rauben. Unser Leib
muß nothwendig auf irgend etwas ruhn, und seine =
Theile müssen einander nothwendig drücken.
Daraus entsteht eine Perzeption, die uns diese
Theile als von einander abliegend, und als begränzt ¬
vorstellt, und die folglich auch die Jdee
von der Ausdehnung in sich schließt.
Nun können wir diese Idee generalisiren, indem ¬
wir sie als unbestimmt betrachten; wir können =
sie hierauf modifiziren, und z. B. die Idee
von einer geraden oder krummen Linie aus ihr bilden. =
Die Perzeption der Größe eines Körpers
können wir hingegen nicht genau aufwecken; weil
wir davon keine absolute Idee haben, die wir als
ein bestimmtes Maas gebrauchen könnten. Jn
solchen Fällen ruft sich die Seele nur die Namen
von Fuß, Ruthe, u. s. w. nebst einer Jdee von Größe
zurück, die um so viel schwankender ist, je beträchtlicher ¬
die Idee der Größe ist, die sie sich
vorstellen will.