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auch von den Perzeptionen gelten, die von den
mich umgebenden Gegenständen erzeugt werden.
Wenn diese Objekte mit ohngefähr gleichen Kräften
auf die Sinne wirken, und ohngefähr gleich lebhafte =
Perzeptionen in mir hervorbringen; und
wenn sich meine Seele dem Eindruck derselben
überläßt, ohne daß sie sich bemüht, von der einen
Perzeption ein stärkeres Bewußtseyn zu überkommen, =
als von der andern: so wird zuverläßig
keine Erinnerung bey mir von dem, was in mir
vorgegangen ist, übrigbleiben. Es wird mir
scheinen, als wenn meine Seele sich während dieser =
Zeit in einer Art von Schlummer befunden
habe, worinnen sie sich mit keinem einzigen Gedanken ¬
beschäftigte. Dieser Zustand mag nun
mehrere Stunden, oder er mag nur einige Augenblicke ¬
währen: so werde ich die Verschiedenheit in
der Folge meiner gehabten Perzeptionen nicht bemerken =
können; weil sie in beyden Fällen vergessen
sind. Selbst wenn dieser Zustand, Tage, Monathe ¬
oder Jahre lang währen sollte: so würde man
sich beym Ende dieses Zustandes, wenn man etwan =
durch eine lebhafte Sensation aus demselben
herausgesezt würde, mehrerer Jahre nicht besser,
als eines einzigen Augenblicks erinnern können.
§. 13. Hieraus können wir den Schluß ziehn,
daß wir in Rücksicht auf die meisten von unsern
Perzeptionen keine Rechnung führen können. Und
das zwar nicht deswegen, daß sie etwa ohne Bewußtseyn =
in unsrer Seele gewesen; sondern deswegen, =
weil wir sie in dem nächsten Augenblick, da
Es giebt also
wir sie gehabt, vergessen haben.