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werde in eben dem Maas, in welchem ich in der
Erkenntniß der Wahrheit fortrücke, die feinsten
Triebfedern meines Verstandes beobachten, und da
durch die Kunst, neue Analysen zu machen, lernen.
Die ganze Schwierigkeit schränkt sich darauf
ein, daß man wisse, wie man es anfangen müsse,
um die Jdeen nach ihrem stärksten Zusammenhang zu
fassen. Nun behaupte ich, gerade die Kombination, ¬
bey welcher sich dieser Zusammenhang findet,
richtet sich nach der Entstehungsart der Dinge
selbst. Folglich muß man bey der ersten Jdee anfangen, =
die alle übrigen hat hervorbringen müssen. ¬
Ein Beyspiel:
Die Scholastiker und die Cartesianer haben
weder den Ursprung noch die Erzeugung unsrer
Kenntnisse gekannt; weil das Prinzipium der angebohrnen ¬
Jdeen und die schwankende Notion vom
Verstand, wovon sie ausgiengen, keinen Zusammenhang ¬
mit dieser Entdeckung haben. Glücklicher ¬
führte Locke die Sache aus; weil er bey den
Sinnen anfing. Sein Werk hat nur deswegen
noch einige Unvollkommenheiten: weil er die ersten ¬
Fortschritte der Seelenoperationen nicht entwickelt ¬
hat. Ich habe das nachzuholen versucht,
was dieser Weltweise vergas. Ich bin an die
erste Operation der Seele zurückgegangen, und
habe, wie mich dünkt, nicht blos eine vollständige
Analyse vom menschlichen Verstand mitgetheilt;
sondern ich habe auch die absolute Nothwendigkeit ¬
der Zeichen, und das Prinzipium der Ideenverknüpfung ¬
entdeckt.
Man wird sich übrigens der Methode, die ich
vorschlage, nur in so fern mit glücklichem Er=