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daß man diese Verbindungen auf eine dem vorgesezten
Zweck und den Umständen, unter welchen man
sich befindet entsprechende Art zu bilden wisse.
Versteht man dieses: so braucht man sich nicht,
wie einige Philosophen, in die Einsamkeit zu begeben, ¬
oder in einen Keller zu verschließen, um
daselbst bey dem schwachen Licht einer Lampe zu
meditiren. Einem Mann, der denken kann, kann
weder der Tag, noch die Nacht, noch das Geräusch, ¬
noch das Stillschweigen Hindernisse in seinen =
Meditationen sezen.
§. 38. Hier sind ein Paar Erfahrungen, die
viele Personen zu machen werden Gelegenheit gehabt
haben. Wenn man sich an einen stillen und finstern ¬
Ort begiebt: so kann einen das kleinste Geräusch ¬
und das schwächste Licht zerstreuen, wenn
man vom Geräusch oder vom Licht in dem Augenblick =
gerührt wird, da man sich es nicht versah.
Das rührt davon her, daß sich die Ideen mit denen ¬
man sich beschäftiget, natürlicher Weise mit
den Umständen, in denen man sich befindet, verknüpfen, =
und daß folglich auch die Perzeptionen
die dieser Lage zuwider sind, nicht hinzukommen
können, ohne die Ordnung der Jdeen zu stören.
Eben diese Beobachtung läßt sich auch unter ganz
andern Umständen machen. Wenn ich am Tage
und mitten unter dem Geräusch über einen Gegenstand ¬
nachdenke: so würde ich ganz zerstreuet werden, =
wenn das Licht oder das Geräusch auf einmal ¬
aufhörte. In diesem, so wie auch in dem
vorigen Fall sind die neuen Perzeptionen, die ich
empfinde, dem Zustand, in welchem ich mich vorFolglich =
muß
her befand, ganz entgegengesezt.