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ganz anders angreifen. Hier vereinigen oder
trennen wir nach unserm Belieben gewisse einfache
Begriffe, oder wir nehmen auch die Kombination
an, die schon andre veranstaltet haben.
§. 26. Unter den Notionen der Substanzen
und unter diesen Notionen findet sich der Unter.
schied, daß wir die leztern als Modelle ansehn,
worauf wir die äußeren Dinge hinziehn, und daß
hingegen jene bloße Kopien von dem sind, was
wir ausser uns wahrnehmen. Es reicht zur Wahrheit =
der erstern zu, wenn die Kombinationen unsers ¬
Verstandes demjenigen, was man an den
Dingen bemerkt, entsprechen; und eben so ist es
zur Wahrheit der leztern genug wenn einige äussere
Kombinationen so beschaffen seyn können, wie diejenigen, =
die in unserm Verstand vorhanden sind.
Die Notion von der Gerechtigkeit würde wahr
seyn, selbst wenn man keine gerechte Handlung finden =
sollte. Denn ihre Wahrheit besteht in einer
Sammlung von Ideen, die gar nicht von dem,
was ausser uns vorgeht, abhängt. Die Notion
des Eisens hingegen ist nicht wahr, wofern sie
nicht diesem Metall entspricht. Denn es soll das
Modell derselben seyn.
Aus diesen Betrachtungen über die urbildlichen
Jdeen läßt sich leicht abnehmen, daß die Festsezung =
der Bedeutung ihrer Namen einzig und allein
von uns abhängt; weil es ja blos auf uns ankömmt, =
daß wir die einfachen Ideen bestimmen,
aus denen wir selbst die Sammlungen gemacht
haben. Auch sieht man ein, daß andre unsern
Gedanken gleichfalls beytreten müssen, wenn wir
sie nur in solche Umstände versezen, in welchen