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bestimmt, in welche er sich gesezt, würde wirklich
in keinen von den Irrthümern verfallen, die uns
so gewöhnlich sind. Die Namen einfacher Ideen
würden klar seyn; weil sie blos das bedeuten würden, =
was man unter den bestimmten Umständen
empfunden. Die Namen komplexer Ideen würden ¬
bestimmt seyn; denn sie würden nur diejenigen ¬
einfachen Ideen in sich fassen, die gewisse Umstände ¬
auf eine bestimmte Weise vereinigen würden.
Wenn er endlich zu seinen ersten Kombinationen
etwas hinzu, oder von denselben etwas wegthun
wollte: so würden die Zeichen, die er dazu gebrauchen ¬
würde, die Klarheit der ersten Zeichen behalten: =
wofern das, was er zu oder wegthut, durch
neue Umstände bezeichnet ist. Wollte er hernach
andern seine Gedanken mittheilen: so dürfte er
sie nur in denselbigen Gesichtspunkt stellen, in welchem ¬
er sich selbst befand, wie er die Zeichen untersuchte; =
dadurch würde er bewirken, daß sie dieselbigen =
Ideen mit den Wörtern verbinden würden, =
die er ausgewehlt hatte.
§. 14. Wenn ich übrigens vom Wörtermachen
rede: so heißt das nicht so viel, daß man ganz
neue Ausdrücke machen müsse. Diejenigen Ausdrücke, ¬
die durch den Sprachgebrauch bestätigt
sind, scheinen mir gewöhnlich zuzureichen, um
von allen Arten von Materien zu sprechen. Man
würde dadurch der Klarheit einer Sprache sogar
Abbruch thun, wenn man, besonders in den Wissenschaften, =
ohne Noth, Wörter erfinden sollte.
Jch bediene mich also dieser Redensart, Wörter
machen, blos um anzuzeigen, daß man nicht,