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gen die Anzahl kleiner: so müssen wir ihnen anzeigen, ¬
was für einfache Ideen wir noch ausser
den ihrigen zur Notion hinzusezen.
Was die allgemeinen Benennungen betrift: so
können wir sie nicht anders, als Zeichen betrachten, =
die die verschiedenen Klassen, unter welche
wir unsre Ideen auftheilen, von einander unterscheiden. ¬
Wenn man also sagt: eine Substanz
gehört zu dieser Spezies: so müssen wir dieses
blos so verstehn, sie faßt Eigenschaften in sich,
die in der komplexen Notion, wovon ein gewisses
Wort das Zeichen ist, enthalten sind.
Jn einem jeden andern Fall, den Fall mit den
Substanzen ausgenommen, wird das Wesen der
Dinge mit der Notion, die wir uns von denselben
gebildet haben, vermengt; und dasselbige Wort ist
folglich zu gleicher Zeit das Zeichen von jenem und
von dieser. Ein in drey Linien eingeschlossener Raum
ist zu gleicher Zeit das Wesen und auch die Notion
des Triangels. So verhält es sich auch mit allem,
was die Mathematiker unter den allgemeinen Ausdruck, =
Größe bringen. Die Philosophen haben,
wie sie sahen, daß in der Mathematik die Notion
des Dings, sein Wesen in sich schließt, zu voreilig
den Schluß gemacht, daß es sich in der Physik
eben so verhalten müsse; und sie haben sich daher
eingebildet, daß sie das Wesen der Substanz selbst
erkennen.
Da die Ideen in den mathematischen Wissenschaften ¬
auf eine deutliche Weise bestimmt sind: so
zieht die Vermengung der Notion des Dings mit
Condillac.
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