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men, wenn der Kasus, oder ein Verbum bey einem ¬
Imperativus steht, und wenn er einen Befehl ¬
anzeigt; man sagt: faites-le. Dieser Gebrauch ¬
hat nur deswegen eingeführt werden können, ¬
damit man den Imperativ desto besser vom
Präsens möge unterscheiden können. Bedeutet
hingegen der Imperativ ein Verbot: so tritt das
Pronomen wiederum in seine natürliche Stelle
zurück. Man sagt, ne le faites pas. Der Grund
davon scheint mir sehr leicht zu seyn. Das Verbum ¬
bezeichnet den Zustand einer Sache, und die
Negation die Beraubung dieses Zustandes. Es
ist also natürlich, daß man sie, um mehrerer Deutlichkeit ¬
willen, vom Verbum nicht absondert. Das
pas aber ist das Wort, welches die Verneinung
voll macht; und es ist folglich nothwendiger, daß
Es
es nahe beym Verbum stehe, als das ne.
kömmt mir auch vor, daß diese Partikel nie von
ihrem Verbum getrennt seyn will. Jch weiß nicht, ob
die Grammatiker diese Bemerkung gemacht haben.
§. 109. Nicht immer hat man die Natur der
Wörter zu Rath gezogen, wie man sie in verschieEben =
desdene =
Klassen hat abtheilen wollen.
wegen hat man Wörter unter die Pronomina gesezt, =
die keine Pronomina sind. Wenn man z. B.
sagt: Voulez-vous me donner cela? so zeigen
Vous, Me, Cela die Person an, mit welcher man
redet, die Person, die redet, und die Sache die
man verlangt. Dieses sind demnach eigentliche
Nomina, die lang vor den Pronominibus bekannt
waren, und die in der Ordnung der übrigen Nennwörter ¬
in der Rede hingestellt wurden; vor das