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hatte. Vervielfältigten sich die Konjugationen:
so war die Vermischung mehrerer Sprachen daran ¬
Schuld: oder es konnte auch davon herrühren,
daß die zur Anzeige des Tempus, Modus rc. bestimmte ¬
Wörter nach der Beschaffenheit des vorhergehenden =
Verbums leichter oder schwerer ausgesprochen, =
und folglich bisweilen verändert
würden.
§. 92. Die verschiedenen Beschaffenheiten der
Seele sind weiter nichts, als eine Wirkung der
verschiedenen Zustände des Handlens und des Leidens, =
die sie durchgeht, oder auch der Fertigkeiten, ¬
die sie sich erwirbt, wenn sie mehrmals handelt =
oder leidet. Will man diese Beschaffenheiten
erkennen: so muß man folglich schon einigen Begrif ¬
von den verschiedenen Arten haben, nach welchen =
diese Substanz handelt und leidet. Die Adjektiven, ¬
die sie bezeichnen, konnten daher nicht
eher gebraucht werden, als die Verben bekannt
waren. Die Wörter, reden und überreden mußten =
nothwendig vor dem Wort beredt im Gebrauch
seyn. Dieses Beyspiel macht es deutlich genug,
was ich sagen will.
§. 93. Ich habe, wie ich von den Namen
für die Beschaffenheiten der Dinge, handelte, nur
noch der Adjektiven gedacht; weil die abstrakten
Substantiva nur lange nachher bekannt werden
konnten. Wie die Menschen anfingen, die verschiedenen ¬
Beschaffenheiten der Gegenstände zu bemerken: =
so fanden sie nicht eine iede einzeln für
sich, sondern sie nahmen sie als etwas wahr, womit =
ein Subjekt verfehn war. Die Namen, die