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lungsart so ganz entgegen ist, nicht mehr dieselbige. ¬
Man fuhr indessen fort, die Ordnung so
einzurichten; weil der Charakter der Sprachen, der
sich nach dieser Nothwendigkeit gebildet hatte, nicht
zugab, daß etwas in diesem Gebrauch geändert
wurde, und man näherte sich unsrer Art sich die
Dinge vorzustellen, nur nachdem mehrere Mundarten =
schon auf einander gefolgt waren. Diese
Abänderungen giengen sehr langsam vor; weil die
lezten Sprachen allemal etwas vom Genie derer
behielten, die unmittelbar vor ihnen geredet worden ¬
waren. Man nimmt im Lateinischen ein sehr
deutliches Ueberbleibsel vom Charakter der ältesten ¬
Sprache wahr, wovon es bis zu unsern französischen =
Konjugationen gekommen ist. Wenn
wir sagen: ich thue, ich that; (je fait, je faisois, -
je fis etc.) so unterscheiden wir das Tempus, =
den Modus und den Numerus nur durch
die Veränderungen der Endigungen des Verbums;
das rührt davon her, daß unsre Konjugationen
in diesem Stück nach dem Lateinischen zugeschnitten =
worden sind. Wenn wir aber sagen; ich habe
gethan; ich hätte gethan; ich hatte gethan; (j'ai
fait, s' eus fait, j' avois fait etc.) so folgen wir der
Ordnung, die uns natürlicher geworden ist; denn
thun (fait,) ist hier eigentlich das Verbum; weil
es der Name ist, der den Zustand der Handlung
bezeichnet. Das Wort haben (avoir) entspricht
hingegen dem Ton, der beym Ursprung der Sprachen, =
auf das Verbum folgte, um Tempus, Modus ¬
und Numerus anzuzeigen.