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das angezeigte Objekt richtete, erleichterte das Verständniß ¬
der Handlung. Mich deucht's, noch
heute würde dieses die natürlichste Art seyn, wi | |
man sich dieser Sprache bedienen könnte.
Da das Verbum auf sein Regimen folgte: so
konnte das regierende Wort, d. i. der Nominativ,
nicht zwischen beyde gestellt werden; weil er sonst
die Beziehung derselben würde verdunkelt haben.
Auch konnte er nicht den Anfang der Phrase ausmachen; =
weil sonst seine Beziehung zum Regimen
nicht deutlich genug würde eingeleuchtet haben.
Auf
Man stellte ihn also hinter das Verbum.
solche Weise wurden die Wörter in eben der Ordnung ¬
konstruirt, in welcher sie einander regierten.
Dies war das einzige Mittel, wodurch ihre Faßlichkeit =
erleichtert werden konnte. Man sagte also:
Frucht wollen Petrus, statt, Petrus will Frucht;
und jene erste Konstruktion war eben so natürlich,
wie die zwote noch ist. Das erhellet aus der lateinischen =
Sprache, in welcher beyde KonstruktioEs =
scheint, als wenn diese
nen gültig sind.
Sprache das Mittel zwischen den ältesten und den
neuesten Sprachen halte, und daß sie am Charakter
beyder Theil nimmt.
§. 85. Die Verba drückten, bey ihrer Entstehung, =
den Zustand der Dinge nur auf eine ganz
unbestimmte Art aus. Das thun die Jnfinitiven;
Gehn, Handeln. Die Handlung, mit der man
sie begleitete, ersezte das übrige, d. h. die Tempora, =
Modos, Numeros und Personen. Wenn
man sagte; Baum sehn: so gab man mittelst
eines Gestus zu verstehn, ob man von sich, oder