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misten, und den römischen Rittern die Begleitung
derselben auf den Straßen zu verbieten.
Sehr richtig ist es, was der Abbe du Bos
sagt: „Bey den nördlichen Nationen Europens
würden die Pantomimen weit schwerer fortgekommen =
seyn: weil ihre natürliche Aktion nicht so beredt, ¬
noch bemerkbar genug ist, daß sie leicht verstanden =
werden könnte, wenn man sie blos sieht, ohne
die Rede hören zu können, deren natürlicheBegleitung
sie ist. — Jn Jtalien hingegen kommen bey den Unterredungen =
von allerley Art mehr Gestus vor; es
wird daselbst mehr zu den Augen geredet, (wenn ich
mich dieses Ausdrucks bedienen darf,) als in unsern
Gegenden. Ein Römer, der die Gravität seines studirten =
Betragens fahren und seine natürliche Lebhaftigkeit ¬
wirken lassen will, ist fruchtbar am Gestus, und
reich an körperlichen Demonstrationen, die fast
eben so viel, als ganze Phrases bedeuten. Durch
seine Aktion macht er vieles verständlich, was
man bey der unsrigen nicht errathen könnte: und
seine Gestus sind auch so merklich, daß man sie
leicht wiedererkennt, wenn man sie wiedersieht.
Ein Römer, der von einer wichtigen Sache mit
seinem Freund insgeheim reden will, begnügt sich
nicht, zu verhüten, daß er nicht gehört werde;
sondern er gebraucht auch die Vorsicht, zu verhüten, ¬
daß ihn niemand sehn möge; weil er mit
Grund befürchtet, seine Gestus und die Bewegungen ¬
seiner Gesichtsmuskeln möchten seine Heimlichkeiten ¬
andern verrathen."
„Die Beobachtung läßt sich leicht machen, daß
dieselbige Lebhaftigkeit des Geistes, dasselbige