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ben.
Auf solche Weise würde man die allerkleinsten ¬
Erhebungen der Stimme, die wenigstens
unsern Ohren bemerkbar sind, bezeichnen können.
„Unsre Verse führen ihr Maas nicht wie die
metrischen Verse der Griechen und der Römer mit
sich. Man hat mir aber gesagt, man könne sich
desselben bey der Deklamation zur Anzeige des
Werths der Noten und auch der Intonation bedienen. ¬
Man dürfe einer weißen Note nur den
Werth einer schwarzen oder halben, und einer
schwarzen dürfe man nur den Werth einer geschwänzten ¬
Note geben, und den Werth der übrigen =
in eben diesem Verhältniß bestimmen."
„Ich sehe wohl ein, daß diese Art von Musik
anfänglich nicht ein jeder fertig werde weglesen ¬
und die Noten richtig werde anstimmen
können. Allein, wenn man Kinder von funfzehn
Jahren ohngefähr sechs Monate hindurch diese
Jntonation lehrte: so würde man seine Absicht erreichen. =
Ihre Organen würden sich nach dieser
Intonation, nach dieser Aussprache der Noten,
die nicht, um gesungen zu werden, da sind, eben
so beugen, wie sie sich zur Jntonation unsrer gewöhnlichen =
Musik gewöhnen. Uebung und Fertigkeit, =
die auf die Uebung folgt, sind bey der
Stimme eben das, was der Bogen eines Musikers
beym Violon ist. Kann man wohl glauben, diese
Intonation möchte Schwierigkeit haben? Die
Stimme dürfte ja nur angewöhnt werden, daß
sie dasjenige methodisch verrichte, was sie alle
Tage bey Unterredungen thut. Man redet bisweilen ¬
schnell, bisweilen langsam. Man gebraucht