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Körpers. Allein diese Meinung ist eine Folge eines
Räsonnements aus unbestimmten Begriffen.
Ich
mögte diese Philosophen wohl fragen, was sie unter ¬
einem Körper verstehn. Wollen sie bestimmt
antworten: so können sie nicht sagen, daß er eine
einzige Substanz sey; sondern sie werden ihn als eine =
Sammlung von Substanzen betrachten. Gehört
der Gedanke dem Körper zu: so muß er ihm entweder =
in so fern der Körper eine Sammlung und
Menge ist, zugehören; oder, weil der Gedanke
selbst eine Eigenschaft von jeder Substanz ist, woraus ¬
der Körper besteht. Nun aber bedeuten die
Ausdrücke Sammlung und Menge weiter nichts,
als ein äusseres Verhältniß unter mehreren Dingen,
eine Art, von einander abhängig zu existiren. Wegen ¬
dieser Vereinigung sehn wir sie so an, als wenn
sie nur ein einziges Ganzes ausmachten; wenn sie
gleich im Grund eben so wenig eins sind, als wenn
sie von einander abgesondert wären. Dieses sind
folglich abstrakte Ausdrücke, die ausser uns nicht eine ¬
einzige, sondern eine Vielheit von Substanzen
voraussezen; und der Körper kann also, als Sammlung, ¬
das Subjekt des Gedankens auch nicht seyn.
Wie aber, wenn man den Gedanken unter alle
Substanzen auftheilte, aus denen der Körper zusammengesezt ¬
ist? — Antwort: Das ist fürs erste
nicht möglich, wenn es eine einzige und untheilbare
Perzeption ist. Zweitens aber fällt die Voraussezung ¬
auch in dem Fall weg, wenn der Gedanke aus
einer gewissen Anzahl von Perzeptionen besteht. Man
nehme an, A. B. C. seyen drey Substanzen, wor=