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ses ist ein Schatz, der in den neuen Sensationen,
die er empfindet, enthalten ist. Die Reflexion
allein kann ihm ihn zeigen, und ihm den wahren
Genuß desselben verschaffen. Selbst, wenn wir
unsern Blick auf ein sehr zusammengeseztes Gemälde ¬
werfen, und wenn wir das Gemälde auch
ganz übersehn, machen wir uns doch noch keinen
bestimmten Begriff von demselben. Um es so zu
betrachten, wie man es betrachten muß, müssen
wir alle Theile desselben einzeln nach einander ansehn. =
Und, was für ein ungeheures Gemälde ist
nun nicht das Universum für die Augen eines
Menschen, die zum erstenmal das Licht erblicken!
Ich gehe nun zu dem Moment fort, in welchem ¬
dieser Mensch über das, was sein Gesicht
gerührt hat, nachdenken kann. Das Ganze
kömmt ihm gewiß nicht wie ein Punkt vor. Er
nimmt also eine Ausdehnung nach der Länge,
Wenn er diese AusBreite ¬
und Tiefe wahr.
dehnung analysiret: so bildet er sich die Jdeen von
Fläche, Linien, Punkt, und den übrigen Arten von
Figuren. Diese Jdeen werden den andern ähnlich
seyn, die er mittelst des Gefühls erworben hat.
Denn wir mögen die Idee von Ausdehnung durch
einen Sinn erhalten, durch welchen wir wollen:
so können wir uns sie doch nicht auf zwo verschiedene =
Arten vorstellen. Ich mag einen Kreis oder
ein gerades Holz sehn: so kann die Idee von jenem
mir nie was anders als eine krumme, und die
Idee von diesem, nie was anders, als eine gerade ¬
Linie vorstellen. Dieser Blindgebohrne wird
demnach durch den Anblick des Würfels und der
Kugel, beyde von einander unterscheiden; weil er