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lich versammlet sind. Hier finde ich von aller
Erfahrung unabhängig, und ohne Beyhülfe der
übrigen Sinne die Idee von der Ausdehnung mit
allen ihren Dimensionen.
Man erlaube mir einmal die Voraussetzung
eines beseelten Auges, so sonderbar sie auch scheinen ¬
möchte. Nach Berkley's Meinung würde
dieses Auge ein farbigtes Licht sehn; es würde
aber weder Ausdehnung, noch Größen, noch Entfernungen, =
noch Situationen, noch Figuren wahr
nehmen. Es würde sich also an das Urtheil angewöhnen, ¬
die ganze Natur sey weiter nichts, als
ein mathematischer Punkt. Dieses Auge werde
nun mit einem menschlichen Körper vereiniget,
nachdem sich seine Seele schon seit langer Zeit die
Fertigkeit in der Bildung dieses Urtheils erworben.
Man wird ohne Zweifel glauben, diese Seele dürfe
sich nur der neuen Sinne, die sie jezt erhält, bedienen; ¬
um sich Begriffe von den Größen, Entfernungen, =
Situationen und Figuren zu machen.
Nein, das ist nicht; sondern die habituellen, plötzlichen =
und einförmigen Urtheile, die sie seit langer ¬
Zeit gebildet hat, werden die Ideen dieser
neuen Sensationen verändern; so, daß sie Körper
befühlen und doch behaupten wird, sie haben weder ¬
Ausdehnung, noch Lage, noch Größe, noch
Figuren.
5. 13. Artig wäre die Auffuchung der Gesetze,
die Gott befolgt, wenn er uns mit den verschiedenen =
Sensationen des Gesichts begabt; da diese
Sensationen uns nicht nur besser, als alle übrigen ¬
von den Verhältnissen der Dinge zu unsern