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wendigen und zufälligen Eigenschaften desselben
trägt: so braucht man nur das Wort Substanz.
Will man noch näher die Art der nothwendigen
und zufälligen Eigenschaften der Dinge anzeigen:
so bedienet man sich der Ausdrücke Geist und Körper. =
Verbindet man endlich diese beyden Ideen
in der Absicht um von einem lebendigen Ganzen zu
reden, welches sich von selbst und durch einen Jnstinkt =
bewegt: so hat man das Wort Thier.
Nachdem man endlich zu dieser lezten Notion die
Jdeen hinzufügt, wodurch die verschiedenen Gattungen =
von Thieren unterschieden werden; nachdem =
findet man auch gemeiniglich solche Wörter in
der Sprache, wodurch wir unsre Gedanken kurz
anzeigen können.
§. 3. Man muß aber wohl merken, daß wir
die Genera und Spezies der Dinge nicht so sehr in
Ansehung ihrer Natur, als vielmehr in Ansehung
der Art, wie wir sie erkennen, bestimmen; oder
um mich der gemeinen Sprache zu bedienen, daß
wir sie in Klassen abtheilen, die einander unter
geordnet sind. Hätten wir einen tiefer eindringenden =
Blick, so daß wir eine größre Anzahl von
Eigenschaften an den Gegenständen entdecken könnten: =
so würden wir bald Verschiedenheiten unter
ihnen gewahr werden, die uns jezt Aehnlichkeiten
zu seyn scheinen, und wir würden sie daher wieder =
in neue Klassen unterabtheilen können. Obschon =
verschiedene Theile eines Metalls z. B. einander ¬
in Ansehung der Eigenschaften, die wir an
denselben wahrnehmen, ähnlich sind: so folgt doch
nicht, daß sie auch durch die andern Eigenschaften,