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sionen, denen zur Ideenschaft das abgeht, daß
sie nicht als Bilder betrachtet werden.
§. 26. Mir scheint es unnütz zu seyn, wenn
ich zu diesen Beyspielen und zu den Erklärungen,
die ich davon gegeben habe, noch etwas hinzu
setzen wollte. Beyde bestätigen den Satz kräftig,
daß sich die Seelenoperationen in eben dem Maas
mehr oder weniger entwickeln, in welchem man
den Gebrauch der Zeichen hat.
Hier entsteht aber eine Schwierigkeit. Wenn
nämlich unser Geist seine Ideen blos durch Zeichen
fixirt: so laufen ja unsre Råsonnements Gefahr,
daß sie oft blos auf Wörtern beruhn. Dadurch
aber müssen wir nothwendig in sehr viele Jrrthümer =
gestürzt werden.
Jch antworte: die Gewißheit der Mathematik =
hebt diese Schwierigkeit. Wenn wir die an
die einzelnen Zeichen geknüpften einfachen Jdeen
so bestimmen, daß wir sie, im Fall der Noth,
analysiren können: so dürfen wir nicht mehr befürchten, ¬
daß wir uns betrügen werden, als die
Mathematiker, wenn sie sich ihrer Ziffern bedienen.
Dieser Einwurf lehrt in der That nur so viel, daß
man sehr vorsichtig verfahren müsse, um sich nicht,
wie doch viele Philosophen thun, in Wortstreite
und in unnütze und kindische Untersuchungen zu
verwickeln. Dadurch aber wird gerade das bestätigt, ¬
was ich selbst angemerkt habe.
§. 27. Hier läßt sich auch die Bemerkung anbringen, =
wie langsam sich die Seele zur Erkenntniß =
der Wahrheit erhebt. Locke giebt davon ein
Beyspiel, welches mir sonderbar zu seyn scheint.