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ben aufhören muß, sobald diese Umstände nicht
mehr da sind. Ist einmal dieses Schrecken ganz
vorüber, (wenn man nämlich annimmt, daß dieser ¬
Mensch entweder gar nicht wieder an denselben
Ort zurückkehrt, oder daß er nur alsdenn erst
wieder an diesen Ort hinkömmt, wenn die Jdee
des Schreckens mit der Jdee jenes Ungeheuers nicht
mehr vergesellschaftet ist:) so werden wir nichts
mehr in ihm antreffen, was ihm das, was er gesehn ¬
hat, zurückrufen könnte. Denn wir können -
unsre Ideen nur in so fern wiederaufwecken,
in so fern sie an gewisse Zeichen geheftet sind.
Die Ideen dieses Menschen aber sind nur an die
Umstände geknüpft, durch die sie erzeugt wurden.
Daher kann er sie sich nicht wieder zurückrufen, er
befinde sich denn wieder unter denselbigen Umständen. =
Von diesen hängt die Ausübung der Operationen =
seiner Seele ab. Er ist, ich wiederhole
es noch einmal, nicht Herr über sie, so daß er sie
Er vermag nichts;
eigenmächtig leiten könnte.
sondern muß dem Eindruck folgen, den die Gegenstände ¬
auf ihn machen: und man darf gar nicht
erwarten, daß er irgend ein Zeichen von Vernunft
von sich geben könne.
§. 23. Jch behaupte nicht bloße Muthmaßungen. =
Im Jahr 1694 fand man in den an Lithauen ¬
und Rußland angränzenden Wäldern einen
jungen Menschen von ohngefähr zehn Jahren, der
unter den Wölfen lebte. Er ließ gar keine Spur
von Vernunft an sich bemerken; er kroch auf Händen ¬
und Füßen fort; hatte keine Sprache, und
bildete solche Töne, die den Tönen eines Men¬