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ter Begriffe, und die Fixirung derselben mittelst
fester Zeichen zu lehren; wenn er auch bey scherzhaften ¬
Unterredungen allemal nur solche Wörter
gebrauchte, deren Bedeutung ganz genau bestimmt
ist; was für Deutlichkeit, und Ausbreitung würde
er nicht in die Seele seines Zöglings bringen? Allein, ¬
wie wenig Eltern sind im Stand, ihren Kindern ¬
solche Lehrmeister zu verschaffen; und wie
weit seltener sind diejenigen Erzieher, die zur Ausführung ¬
dieser Absichten geschickt wären? Gut ist
es indessen, wenn man nur alles kennt, was zu
einer guten Erziehung dienlich seyn kann. Wenn
man dergleichen Vorschläge auch nicht ganz ausführen ¬
kann; so wird man doch vielleicht das vermeiden, ¬
was ihnen durchaus zuwider ist. So
sollte man die Kinder z. B. nie mit Paralogismen,
mit Sophismen und mit, andern fehlerhaften
Schlüssen verwirren. Man läuft mit dergleichen ¬
Possen Gefahr, ihrem Geist eine konfuse und
falsche Wendung zu geben. Nur erst, wenn ihr
Verstand schon viele Deutlichkeit und Bestimmtheit =
erlangt hat, könnte man ihnen, zur Uebung
des Scharfsinns, dergleichen verfängliche Fragen
vorlegen.
Auch da müßte man sehr behutsam
seyn, um allen möglichen nachtheiligen Folgen auszuweichen. =
Doch dergleichen Bemerkungen
möchten mich zu weit von meinem Gegenstand
abführen. Im nächsten Kapitel werde ich dasjenige ¬
mit Thatsachen zu belegen suchen, was ich
in diesem Kapitel demonstrirt habe. Ich werde
dabey zu einer nähern Entwickelung meiner Meynung ¬
Gelegenheit haben.