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nenne ich alles, was die Seele empfindet, es mag
nun von äussern Eindrücken, oder vom Gebrauch
ihrer Reflexion herrühren. Operation ist der Gedanke, ¬
in so fern er einige Veränderung in der
Seele hervorbringen, und in so fern er die Seele
dadurch aufklären und leiten kann. Perzeption
ist der in uns bey der Gegenwart der Gegenstände
hervorgebrachte Eindruck. Sensation ist eben
dieser Eindruck, in so fern er durch die Sinne
geschicht. Bewußtseyn ist die Erkenntniß desselben. =
Jdee ist die Erkenntniß des Eindrucks, als
Bild betrachtet. Notion ist eine jede Idee, die
unser eignes Werk ist. Dieses ist die Bedentung,
in welcher ich mich dieser Ausdrücke bediene. Man
kann ein Wort nicht statt des andern gebrauchen,
ausser wenn man nur der Hauptidee bedarf, die
sie sämtlich bezeichnen. Man kann die einfachen
Ideen ohne Unterschied Perzeptionen oder Ideen
nennen; man kann sie hingegen nicht Notionen
nennen, weil sie nicht ein eigenmächtiges Produkt
der Seele sind. Man kann nicht sagen: die Notion ¬
des Weissen, sondern die Perzeption des
Weissen. Die Notionen hingegen können als
Bilder betrachtet werden. Man kann ihnen folglich =
den Namen Ideen; nie aber den Namen
Perzeption geben. Denn dadurch würde man
anzeigen, sie seyen nicht unser Werk. Man kann
sagen, die Notion der Kühnheit; nicht aber, die
Perzeption der Kühnheit; oder, wenn man die
sen Ausdruck gebrauchen will, so muß es heissen:
die Perzeptionen, woraus die Notion von Kühnheit =
besteht. Kurz, da wir uns der Impreßio=