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bisweilen Mühe hat, seinen Frrthum einzusehn.
Das ist gewiß ein Augenblick der Narrheit. Um
auch ein Narr immer fort zu bleiben, dürfte man
nur annehmen, daß die Fibern des Gehirns mit
zu vieler Lebhaftigkeit erschüttert worden, um wieder ¬
in ihre vormalige Lage kommen zu können.
Eben dieser Effekt kann auch auf eine allmäligere
Art erzeugt werden.
§. 83. Es giebt, glaub' ich, keinen Menschen ¬
in der Welt, der nicht in den Augenblicken,
da er nichts zu thun hat, einen Roman dichten
sollte, in welchem er den Helden macht. Diese
Fiktionen, die man Luftschlößer nennt, verursachen ¬
im Gehirn gewöhnlich nur ganz leise Eindrücke: ¬
weil man sich ihnen nur eine ganz kurze
Zeit überläßt, und weil sie bald durch reellere Gegenstände ¬
zerstreuet werden, mit denen man sich
abzugeben, gezwungen ist. Kömmt aber ein trauriges ¬
Ereigniß hinzu, daß wir unsre besten Freunde ¬
meiden, und an allem was uns gefallen hat,
so wird in diesem ZuAbscheu ¬
finden müssen:
stand, da wir uns ganz unserm Mißvergnügen
überlassen, unser Lieblingsroman alsdenn die einzige ¬
Idee seyn, die uns von der Quaal unsers ZuUnsre ¬
Lebensgeister werstandes ¬
abziehn kann.
für dieses Luftschloß die
den mit nach und nach
Grundlage ausgraben, die um so viel tiefer seyn
muß, je weniger irgend etwas den Lauf derselben
abändert: wir werden, während dem wir daran
bauen, einschlafen; wir werden im Traum in
demselben wohnen: und wenn endlich die Jmpression =
der Lebensgeister auf eine unmerkliche Art die¬