Entdeckungen
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len, mit Hülfe einer Linse, so gleicht nichts
114ter Vers. der Lebhaftigkeit ihrer Farben; vergleicht man
sie mit den Farben des Farbenbildes, so wer115ter ¬
Vers. den diese matt aussehen; laͤßt man sie zur Seite,
wegfallen, so werden sie blaß aussehen ).
Eben so kann man nur vermittelst unserer Weise, ¬
die Schattirungen sichtbar machen, welche aus
der Mischung des unzerlegten Lichtes, mit den
Hauptfarben entstehen. In großer Menge beygemischt, ¬
erzeugt es mit den blauen Stralen Himmelblau, ¬
mit den gelben Strohgelb, und mit den
rothen Rosenroth, und je duͤnner diese Stralen verbreitet ¬
sind, desto heller fallen diese Farben aus,
wie man an den gefärbten Streifen sieht, welche den
Schatten eines, nahe beym Brennpunkte, im Mittelpunkte ¬
des Lichtkegels, gestellten Ringes umgeben;
oder, noch besser, an den gefärbten Streifen, welche =
i) Das Farbenbild wird, wie man gesehen hat, durch
das Auseinandergehen der Stralen erzeugt, welche =
die gefärbten halben Monde ausmachen, so
man an den Rändern des Schattens, des zur
Durchlassung der Sonnenstralen bestimmten Loches, =
wahrnimmt. Diese halben Monde werden
durch ein Feld von unzerlegtem Lichte getrennt.
Bey der Brechung im Säulenglase mischt sich dieses =
Licht mit den fremdartigen Stralen, und macht
ihre Farben blaß, schwach und matt, dahingegen
sich die gefärbten Stralen, bey unserer Weise, das
Licht in dem verfinsterten Zimmer zu zerlegen, nur
erst an den Rändern des Scheins mit dem unzerlegten =
Lichte mischen.