Volltext : Marat, Jean-Paul: Entdeckungen über das Licht, durch eine Reihe neuer Versuche bestätigt

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über  das  Licht.
beynahe  eyrund  seyn.  Nimmt  man,  anstatt  108ter  Vers.
dieser  Kugeln,  eine  elfenbeinerne,  so  wird  die
mittlere  Farbe,  anstatt  Jndigblau  zu  seyn,
violett  aussehen.
Giebt  man  auf  die  Gestalt  dieser  Farbe  und
auf  die  Lage  der  halben  Monde  Achtung,  so  wird
man  gewahr  werden,  daß  sie  durch  drey  gefärbte
Kreise  gebildet  werden,  welche  auf  der  nemlichen
Linie  nach  einander  folgen,  und  durch  ihre  Durchmesser ¬
  geschnitten  werden,  wenn  die  Achse  des
Säulenglases  mittelmäßig  geneigt  wird.  Dies  109ter  Vers.
ist  unzweifelbar  zu  sehen,  so  bald  man  eine
Kugel  von  Gyps,  in  einem  Abstande  von
zwanzig  Zollen,  von  der  erleuchteten  Seite
ansieht,  nachdem  man  eine  weisse  Pappe  hinter =
  derselben  gestellt  hat.  Jn  dem  Maaße,  n10ter  Vers.
wie  man  dies  Säulenglas  um  seine  Achse
dreht,  d.  i.  in  dem  Verhältnisse,  wie  man  die
erste  brechende  Oberfläche  mehr,  oder  weniger,
gegen  die  zerlegten  Stralen  neigt,  werden
Jm  ersten
diese  Kreise  länger  oder  kürzer.
Falle  hat  die  durch  den  Durchschnitt  des  blauen
und  rothen  Kreises  entstandene,  violette  oder
Indigfarbe  eine  beträchtliche  Erstreckung:  im
lezten  Falle  verschwinden  die  gemischten  Farben, =
  und  das  Bild  besteht  aus  drey  gleichen
Scheiben,  welche  auf  einander  liegen,  und
alle  viel  heller  gefärbt  sind.  Entfernt  man  inter  Vers.
sich,  anstatt  das  Säulenglas  um  seine  Achse
zu  drehen,  so  wird  man  sehen,  daß  sich  diese
Kreise  nach  und  nach  von  einander  begeben,
ohne
            
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